Behinderungen während der Bauphase

Gaggenau (red) – Während der Bauphase des Pilotprojekts „eWayBW“ wird es auf der B462 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen. Darüber informierte das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe.

Im zweiten Halbjahr soll mit dem Bau der Teststrecke begonnen werden. Foto: Archiv/pr

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Im zweiten Halbjahr soll mit dem Bau der Teststrecke begonnen werden. Foto: Archiv/pr

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung fand am Dienstagabend das erste Treffen des Projektbegleitkreises statt, an dem Bürgermeister und Verwaltungsmitarbeiter teilnahmen, wie das RP in einer Presseinformation berichtet. Dabei informierte das Regierungspräsidium darüber, dass sowohl für den Aufbau der Trägermasten als auch für das Einziehen der Leitungen mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist. Während der Bauzeit kann in beiden Fahrtrichtungen nur jeweils ein Fahrstreifen zur Verfügung gestellt werden. Der Bau erfolgt in zwei Abschnitten. Die Bauzeit für den ersten Abschnitt wird voraussichtlich 21 Wochen und für den zweiten Abschnitt voraussichtlich zwölf Wochen betragen. Das RP sei aber mit der Bietergemeinschaft im Gespräch, um eine weitere Optimierung in der Bauabwicklung zu erreichen. Zur genauen Verkehrsführung sagte das Regierungspräsidium weitere Abstimmungsgespräche mit den betroffenen Kommunen, Verkehrsbehörden sowie der Polizei zu.

Podiumsdiskussion am Freitag

Im Zuge des Pilotprojekts sollen in verschiedenen Abschnitten der B 462 zwischen Kuppenheim und Obertsrot Oberleitungen installiert werden, damit dort Hybrid-Oberleitungs-Lastwagen verkehren können. Die Bauphase soll in der zweiten Jahreshälfte 2020 beginnen, die Teststrecke soll drei Jahre lang betrieben werden. Das Vorhaben ist ein Pilotprojekt des Landes Baden-Württemberg und hat ein Auftragsvolumen von 21,2 Millionen Euro.

Der Landtagsabgeordnete Thomas Hentschel (Grüne) lädt am Freitag, 6. März, von 18 bis 20 Uhr zu einer Podiumsdiskussion ins Unimog Museum ein. Zum Thema „Antriebe von morgen: Brauchen Lkw eWay, Wasserstoff und Co?“ diskutieren Professor Dr. Thomas Koch (Leiter des Instituts für Kolbenmaschinen am Karlsruher Institut für Technologie, KIT), Hasso Grünjes (Siemens Mobility GmbH) und Dieter Fahrner (Spedition Fahrner GmbH, Kuppenheim). Die Moderation übernimmt MdL Thomas Hentschel.

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Erstellt:
4. März 2020, 15:56 Uhr
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