Appell an Hundehalter: Tiere an die Leine

Gaggenau (red) – Aufgrund der aktuellen Niederkunftszeit der Rehe appellieren die Jagdpächter an die Hundehalter, ihre Hunde verstärkt an die Leine zu nehmen.

Zuwiderhandlungen werden mit Zahlungen zwischen 500 und 5000 Euro gefahndet. Symbolfoto: Assanimoghaddam/dpa

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Zuwiderhandlungen werden mit Zahlungen zwischen 500 und 5000 Euro gefahndet. Symbolfoto: Assanimoghaddam/dpa

Laut Polizeiverordnung der Stadt Gaggenau (siehe www.gaggenau.de/Bürgerservice&Rathaus/Bürgerservice/Ortsrecht) dürfen Hunde im Außenbereich nicht frei umherlaufen, es sei denn, eine Person, die durch Zuruf auf das Tier einwirken kann, begleitet den Vierbeiner. Es wird darum gebeten, dass die Hundebesitzer besonders darauf achten, dass Kitze, die am Wegrand liegen, nicht von den Hunden beschnuppert oder abgeleckt werden, da die Geiß sonst nicht mehr an das Kitz geht. Ordnungswidrig im Sinne des Polizeigesetzes handelt laut Mitteilung der Stadtverwaltung, wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen diese Auflage verstößt. Vorsätzliche Zuwiderhandlungen werden mit bis zu 5000 Euro, fahrlässige Zuwiderhandlungen mit bis zu 500 Euro geahndet.

Des Weiteren wird auf die Milbenerkrankung „Fuchsräude“ aufmerksam gemacht, die sich auch auf Hunde übertragen kann. Wenn Hunde frei im Wald herumlaufen und Fuchskadaver finden, sei die Ansteckungsgefahr sehr groß und könne für den Hund tödlich enden.

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Erstellt:
5. Mai 2020, 15:15 Uhr
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