Abschied von der Carl-Benz-Schule

Gaggenau (red) – Die Carl-Benz-Schule hat die neuesten Absolventen des Berufskollegs verabschiedet.

Mit Abstand positionieren sich die Preisträger für die abschließenden Gruppenbilder. Fotos: Carl-Benz-Schule

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Mit Abstand positionieren sich die Preisträger für die abschließenden Gruppenbilder. Fotos: Carl-Benz-Schule

Auch in diesem Jahr hat die Carl-Benz-Schule staatlich geprüfte Techniker im Bereich Maschinen- und Fahrzeugtechnik sowie Absolventen des dreijährigen Berufskollegs mit dem Schwerpunkt Metall- und Fahrzeugtechnik nach erfolgreich abgelegter Prüfung verabschiedet. Bei der Entlassfeier, die kürzlich im Glashaus der Schule ausgerichtet wurde, war durch die Corona bedingten Schutzmaßnahmen nur eine gewisse Anzahl an Schülern und Gästen zugelassen. Insgesamt gab es aber 30 Preisträger aus vier Klassen, wie die Schule berichtet. Dies sei eine beeindruckende Zahl.

Standen normalerweise Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens an diesem Ort, um die Schüler zu verabschieden, und gab es Gäste, Freunde, Eltern und Bekannte, die als Publikum anwesend waren, so fand diesmal die Feier in einem kleinen, eher familiären Rahmen statt. Gestaltet wurde dieser von den Klassenlehrern Sibylle Pietsch und Kilian Krettenauer sowie von Christian Schmid und Abteilungsleiter Falk Hartmann für die Schulleitung.

Trotz der Umstände bleibe der Stolz auf die eigene Leistung, es endlich geschafft zu haben, worauf man sich lange Zeit konzentriert hatte. Doch auch Wehmut gehöre dazu: darüber, „dass es nun vorbei ist mit den Freiheiten des gemeinsamen Lernens und vielleicht auch mit den Kontakten zu Mitschülern und Lehrern.“

Arbeitswelt „menschlich“ gestalten

Abteilungsleiter Falk Hartmann wies darauf hin, dass zur Schulzeit Auslandsaufenthalte gehörten, in Frankreich oder Singapur, und dass dadurch im Alltag eine Brücke zwischen Maschinentechnik und Kfz-Technik geschlagen werden konnte. Mit einem klaren Ziel vor Augen und den eigenen Stärken im Blick werde es trotz der unübersichtlichen Zeit möglich sein, sich in der Berufswelt zu etablieren. Die schwierige Bewerberlage erleichtere den Abschied nicht, deshalb sei es geboten, Netzwerke zu bilden, sich weiterzubilden und offen zu bleiben.

Kilian Krettenauer hob in seiner Ansprache hervor, dass es wichtig sei, sich zu interessieren und zu begeistern. Dies sei der Schlüssel für Energie und Antrieb. Der Technik, so Krettenauer, stehe das Menschliche nicht nach. Es sei ein erstrebenswertes Ziel, im Rahmen seiner Möglichkeiten die Arbeitswelt „menschlich“ zu gestalten und zu beeinflussen. „Sie verlassen nun diesen Ort der Schule, viele verlassen die Schulbank als solche, ich will nicht sagen für immer, denn lebenslanges Lernen ist angesagt, aber diese Holzstühle und die braunen Tische verlassen Sie vielleicht doch für immer“, gab Krettenauer zu bedenken. Nun gelte es, sich auf dem künftigen Weg den Herausforderungen zu stellen und teilzuhaben an der Welt – als Techniker und als Mensch.

Die Ehrung der Preisträger und die Übergabe der Zeugnisse an die Klassen beendeten den offiziellen Teil.

Die Verabschiedung findet im Glashaus der Schule statt.

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Die Verabschiedung findet im Glashaus der Schule statt.


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