1000 Bäume für 1000 Kommunen

Weisenbach (red) – Die Gemeinde Weisenbach beteiligt sich an der Aktion des Gemeindetags Baden-Württemberg unter dem Titel: „1000 Bäume für 1000 Kommunen“:

Bürgermeister Daniel Retsch (rechts) pflanzt mit Mitarbeitern eines regionalen Forstunternehmens Douglasien und Baumhasel. Foto: Gemeinde

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Bürgermeister Daniel Retsch (rechts) pflanzt mit Mitarbeitern eines regionalen Forstunternehmens Douglasien und Baumhasel. Foto: Gemeinde

„1 000 Bäume für 1 000 Kommunen“: Die Gemeinde Weisenbach beteiligt sich an dieser Aktion des Gemeindetags Baden-Württemberg und leistet somit einen Beitrag für den Klimaschutz.

Im Rahmen der Aktion wurden im Gemeindewald 1 000 Douglasien sowie 500 Baumhasel gepflanzt. „Auch in Zeiten der Corona-Krise wollen wir mit der Baumpflanzaktion einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz leisten“, betonte Bürgermeister Daniel Retsch bei der Anlieferung von 1 000 Douglasien-Pflanzen und 500 Baumhasel-Setzlingen.

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„Wir hätten gerne die Weisenbacher Bürgerinnen und Bürger mit in die Pflanzaktion eingebunden, aber dies geht in diesen ungewöhnlichen Zeiten leider nicht, deshalb wurden die Pflanzen durch ein regionales Forstunternehmen gesetzt“, erklärte der Bürgermeister weiter.

Revierförster Dietmar Wetzel prüfte die gelieferten Pflanzen auf deren Qualität und Frische. Die Baumhasel- und Douglasienpflanzen wurden auf Kahlflächen, die durch den Fichtenborkenkäfer entstanden sind, gepflanzt – im Gemeindewald rechts der Murg im Distrikt zwei Ried, Abteilung Hohe Schaar als auch im Gemeindewald links der Murg im Distrikt drei Auerberg in den Abteilungen Kipf und Dachstein.

„Douglasien und Baumhasel gelten als klimatolerant und sollen das Spektrum der heimischen Baumarten ergänzen“, erläuterte der Forstrevierleiter. Die ursprünglich aus Nordamerika stammende Douglasie kommt besser mit der Trockenheit zu recht und leidet nicht so stark unter Schädlingsbefall wie zum Beispiel die Fichte, die besonders in Trockenjahren durch den Borkenkäfer gefährdet ist.

Die Baumhasel oder auch türkische Hasel genannt kommt ursprünglich aus Süd-osteuropa und Kleinasien und ist wegen ihrer Trockenheitstoleranz auch eine mögliche Mischbaumart, um in einem geringen Umfang die Vielfalt der Baumarten in den Wäldern zu erhöhen.

Da der Wald als Speicher für das schädliche Treibhausgas CO2 eine zentrale Rolle für das Klima spielt, ist es auch für die Gemeinde Weisenbach ein großes Anliegen, ihn zu schützen und die Baumartenvielfalt zu erweitern, heißt es in der Mitteilung aus dem Rathaus weiter. „Wald und Klimaschutz sind eng miteinander verbunden“, betonte Bürgermeister Daniel Retsch und bedankte sich bei Revierleiter Dietmar Wetzel für die Organisation der Pflanzaktion.

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Erstellt:
24. April 2020, 17:00 Uhr
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