Vimbuch will ortstypische Strukturen bewahren

Bühl (jo) – Bauanträge für „Rehbühn“ zurückgestellt: Die Gemeinde Vimbuch will gewachsene ortstypische Strukturen bewahren. Der Gemeinderat folgt dem Ruf des Ortschaftsrates nach einem Bebauungsplan.

In der Oberhofstraße ist vorerst keine bauliche Veränderung möglich.  Foto: Joachim Eiermann

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In der Oberhofstraße ist vorerst keine bauliche Veränderung möglich. Foto: Joachim Eiermann

Von Joachim Eiermann

Ein Bauantrag für ein größeres Bauvorhaben im Südwesten von Vimbuch ließ im Rathaus die Alarmglocken schrillen. Auf Betreiben des Ortschaftsrats fasste der Bühler Gemeinderat am Mittwochabend eiligst einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan. Das Plangebiet „Rehbühn“ besteht im Wesentlichen aus den Bereichen links und rechts der Oberhofstraße. Ziel soll sein, die gewachsenen ortstypischen Strukturen zu bewahren.
Nähere Angaben zur Dimension des geplanten Gebäudes blieb die Verwaltung schuldig. Oberbürgermeister Hubert Schnurr ließ lediglich durchblicken: „Mit seiner Kubatur würde es den Rahmen sprengen.“ Dem Vernehmen nach ist ein Wohnkomplex mit Flachdach geplant. In diesem Teil Vimbuchs prägen indes Einfamilienhäuser mit Giebeldächern das Bild. Außerdem liegen mehrere Bauvoranfragen und -anträge vor, die Schnurr zufolge den Ortschaftsrat ebenfalls bewogen hatten, planungsrechtlich einzugreifen. Bislang existiert lediglich ein sogenannter Straßen- und Baufluchtenplan „Rehbühn“ mit Polizeiverordnung aus dem Jahr 1959. Vor 16 Jahren nahm der Ortschaftsrat erstmals einen Anlauf, die veraltete Bauplanung der Zeit anzupassen, ließ das Verfahren dann jedoch ruhen.

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Erstellt:
18. Juni 2021, 11:00 Uhr
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