Unterwegs im Bühler Wald: „Existenzielle Bedrohung unserer Wälder“

Bühl (sre) – Die verantwortlichen bei der Stadt Bühl können von einer erfolgreichen Eindämmung des Borkenkäfers im Bühler Raum berichten.

Waldidylle.  Fotos: Reith

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Waldidylle. Fotos: Reith

Von Sarah Reith

Der Klimawandel macht sich auch im Bühler Forstbezirk bemerkbar und bietet beste Voraussetzungen für die Ausbreitung des Borkenkäfers. „Es ist eine existenzielle Bedrohung unserer Wälder eingetreten“, betonte der neue Forstbezirksleiter Clemens Erbacher am Dienstag bei einem Vor-Ort-Termin. Dennoch hat man die Käferproblematik im Bühler Raum vergleichsweise gut im Griff – aus verschiedenen Gründen.
Auch im Raum Bühl ist der Borkenkäfer aktiv. Zwar sieht man laut Erbacher „keine Katastrophenbilder“ wie anderswo, keine komplett abgestorbenen Berghänge. Aber die Entwicklung ist dennoch „im Gange“, so der Forstbezirksleiter. Auch Landrat Toni Huber machte deutlich, dass er sich insgesamt um die Situation des Waldes sorgt. Um das Schadensbild überblicken zu können, wird seit Anfang des Jahres im Landkreis auch flächendeckend die „Borkenkäfer-App“ genutzt: Über GPS können befallene Bäume direkt vor Ort in einer Karte eingetragen werden.

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Erstellt:
18. Juni 2020, 14:00 Uhr
Lesedauer:
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