Schlechte Aussicht für Bühler Zwetschgenernte

Bühl (nad) – „Frühlingsregen bringt Segen“ besagt eine alte Bauernregel. Doch der Frühling ist längst vorbei und die anhaltenden Regenfälle könnten zum Fluch für die Zwetschgenernte in Bühl werden.

Zwetschgenbäume am „Galgenbuckel“: Der anhaltende Regen bereitet Landwirt Thomas Metzinger Sorgen. Foto: Natalie Dresler

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Zwetschgenbäume am „Galgenbuckel“: Der anhaltende Regen bereitet Landwirt Thomas Metzinger Sorgen. Foto: Natalie Dresler

Von BT-Volontärin Natalie Dresler

Die Zwetschgensaison ist eröffnet und Liebhaber freuen sich auf die kleine blaue Frucht in allen Variationen: Kuchen, Marmelade, Senf, Likör oder einfach die pure „Quetsch“ gehören zum Bühler Sommer wie die Kirsche auf die Schwarzwälder Torte. Doch dieses Jahr macht die Witterung dem beliebten Steinobst zu schaffen und könnte die Erträge in den folgenden Erntemonaten erheblich vermindern. Schuld daran sind nicht nur die lang andauernden und starken Regenfälle, sondern auch der ungewöhnlich häufige Frost bis in den Mai und in die Blütezeit der Zwetschgenbäume hinein. „Der Frost hat zugeschlagen“, betont Markus Litterst, Anbauberater beim Obstgroßmarkt Mittelbaden (OGM) in Oberkirch, und deutet an, dass ein Ernteausfall von gut 30 Prozent aufgrund von Frost zu erwarten sei.

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Erstellt:
14. Juli 2021, 22:00 Uhr
Lesedauer:
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