Schafschur von den Profis

Lauf (kec) – Vor dem Auftrieb in die Höhe kommt die Schur: Landschaftspflegerin Marianne Burger aus Lauf lässt sich von Profis die Schafe scheren.

Erwin Diener bei der Schafschur in Lauf nach der alten Bankschurmethode.  Foto: Karen Christeleit

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Erwin Diener bei der Schafschur in Lauf nach der alten Bankschurmethode. Foto: Karen Christeleit

Von Karen Christeleit

Noch sind die Schafe der Laufer Landschaftspflegerin Marianne Burger auf den Weiden im Tal, doch schon bald geht es über die unzugänglichen Hänge des Laufbachtals und der Glashütte hinauf auf die Höhen des Schwarzwaldes. Dort beweidet Burger mit ihrer Mischherde aus Schafen, Ziegen und Rindern den Skilift Hundseck über den Hochkopf bis zur Hornisgrinde und drängt so durch den gleichmäßigen Abbiss das Pfeifengras zugunsten der Heide zurück.
Dazu müssen die Schafe reisetauglich gemacht werden: Zuerst muss die Wolle ab, damit die Tiere ohne gesundheitliche Probleme den heißen Sommer überstehen. Sie behindert die Luftzirkulation, wodurch die Schafe von einem Hitzestau bedroht werden. Außerdem können Parasiten und Schmutz, der sich in der Wolle verfängt, die Schafe belasten. Daher werden die Schafe von erfahrenen Scherern geschoren, dann werden sie entwurmt und erhalten einen Insekten- und Zeckenschutz.

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Erstellt:
1. Juli 2021, 14:00 Uhr
Lesedauer:
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