Nistkästen helfen Wiedehopf auf die Sprünge

Ottersweier (fvo) – Mit speziellen Nistkästen rund um den Aspichhof hilft der NABU-Kreisverband dem Wiedehopf auf die Sprünge. In der Ortenau wird diese Nisthilfe bereits erfolgreich praktiziert.

Präsentieren das neue Zuhause für den Wiedehopf: Matthias Reinschmidt (Zoo Karlsruhe), Simon Glaser, Manfred Weber (NABU Ortenau) und Ewald Glaser (von links).  Foto: Franz Vollmer

© fvo

Präsentieren das neue Zuhause für den Wiedehopf: Matthias Reinschmidt (Zoo Karlsruhe), Simon Glaser, Manfred Weber (NABU Ortenau) und Ewald Glaser (von links). Foto: Franz Vollmer

Von BT-Redakteur Franz Vollmer

Das prachtvoll gemusterte Federkleid sucht seinesgleichen, das garstige Verhalten gegen natürliche Feinde allerdings auch. Dabei gehört der Wiedehopf, ein Geschöpf, das im Lateinischen auf den drolligen Namen „Upupa epops“ hört und dessen Ruf irgendwo zwischen Santa Claus („Hoohooho“) und Hupkonzert („hup-hup-hup“) changiert, selbst zu den gefährdeten Vogelarten. Dem weithin vernehmbaren Sound ist es auch zu verdanken, dass der Vogel-Schönling mit dem kuriosen Irokesenschnitt demnächst in der Region Einzug halten könnte.
Martin Klatt, NABU-Geschäftsführer des Kreises Rastatt, hat jedenfalls nicht schlecht gestaunt, als er voriges Frühjahr rund um den Aspichhof Ottersweier mehrfach den unverkennbaren Ruf vernahm. Kurze Rücksprache mit Manfred Weber, Wiedehopf-Experte aus Stadelhofen, und schon war die Idee geboren, genau hier Nistkästen aufzustellen.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.

Zum Artikel

Erstellt:
9. April 2021, 06:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 33sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen