Neue Pfarrer für Bühl und Kappelwindeck

Bühl (hol) – Ein eingespieltes Pfarrer-Duo wird im Mai 2021 die vakanten Pfarrstellen in Bühl und Kappelwindeck besetzen. Die Geistlichen arbeiten seit 16 Jahren im Neckar-Odenwald-Kreis zusammen.

Die Seelsorgeeinheit von Bühl bekommt im kommenden Mai zwei neue Pfarrer. Foto: Willi Walter

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Die Seelsorgeeinheit von Bühl bekommt im kommenden Mai zwei neue Pfarrer. Foto: Willi Walter

Von Harald Holzmann

Pfarrer Andreas Schneider wird im kommenden Mai die Leitung der Seelsorgeeinheit Bühl übernehmen. Der 58-jährige Geistliche aus Neckar-Odenwald-Kreis tritt sein neues Amt als Pfarrer in St. Peter und Paul in Bühl am 23. Mai 2021 an. Am gleichen Tag wird auch die vakante Pfarrstelle in der Gemeinde St. Maria in Kappelwindeck besetzt. Martin Drahtschmidt – der 50-Jährige ist derzeit gemeinsam mit Schneider ebenfalls im Neckar-Odenwald-Kreis tätig – wird dort der neue Pfarrer.

Beide Pfarrer haben zusammen studiert

Die beiden Geistlichen haben zusammen studiert und arbeiten bereits seit 2004 in der Seelsorgeeinheit Adelsheim-Osterburken-Seckach im Dekanat Mosbach-Buchen zusammen, wie die Erzdiözese am Sonntag mitteilte. Gemeinsam mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Bühl werden die beiden Priester für die Seelsorge von rund 11.600 Katholiken in den Pfarrgemeinden Bühl St. Peter und Paul, Bühl St. Maria, Bühl-Moos St. Dionys, Bühl-Vimbuch St. Johannes d.T. und Bühl-Weitenung Hl. Blut verantwortlich sein. Diese Personalentscheidung sei auch den Gläubigen der Seelsorgeeinheit bekannt gegeben worden, heißt es.

Andreas Schneider ist gebürtiger Mannheimer und seit 17. Mai 1998 als Priester tätig. Nach Vikarsjahren in Lauda und Überlingen ist er seit 2004 Pfarrer im Neckar-Odenwald-Kreis. Martin Drathschmidt wurde in Löffingen geboren und am gleichen Tag wie sein Kollege Schneider zum Priester geweiht. Nach Vikarsjahren in Wertheim und Engen ist er seit 2004 mit Andreas Schneider gemeinsam tätig. Beide Pfarrstellen sind seit dem Frühsommer unbesetzt, weil es gegen die beiden früheren Amtsinhaber Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen gegeben hatte.

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Erstellt:
29. November 2020, 12:46 Uhr
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