Minimalinvasiv statt Mikado im Wald

Ottersweier (fvo) – Schonung für Forst und Waldarbeiter: Im Forstbezirksrevier Ottersweier stehen Sicherheitsaspekte im Fokus.

Fast ein Kinderspiel: Michael Hund zieht mit seiner Kombimaschine eine Weißtanne an den Weg.  Foto: Franz Vollmer

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Fast ein Kinderspiel: Michael Hund zieht mit seiner Kombimaschine eine Weißtanne an den Weg. Foto: Franz Vollmer

Von BT-Redakteur Franz Vollmer

Es hat ein bisschen was von Godzilla, wenn Michael Hund in die Bresche springt. Mit dem Kran seiner Forstspezialmaschine packt er die soeben per Fächerschnitt gefällte 120 Jahre alte und 35 Meter lange Weißtanne am Schlafittchen, wirbelt selbige elegant durch die Luft, bis sie huckepack bergab transportiert Minuten später zahm wie ein Kätzchen am Wegesrand kauert, fixiert in der Klemmbank seines Schleppers. Moderne Holzernte, allerdings nicht ganz anspruchslos.
Denn was so leicht aussieht, ist letztlich ein komplexes Projekt von der Planung bis zum Hiebsabschluss und bedarf sorgfältiger Vorbereitung und handwerklich guter Ausführung. „Das Ziel ist, möglichst pfleglich und vor allem schadfreizu arbeiten“,umreißt Forstbezirksleiter Clemens Erbacher den Job – schadfrei wohlgemerkt für Waldbestand und Waldarbeiter. Und so stand bei der jüngsten Waldbegehung in Ottersweier neben der Arbeitssicherheit auch die waldökologische Effizienz im Fokus.

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Erstellt:
17. September 2021, 11:00 Uhr
Lesedauer:
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