Auch in Neusatz wohnt man im Denkmal

Bühl/Baden-Baden (BNN) – Wohnen in leerstehenden Denkmälern – das ist die Devise bei einem neuen Sonderprogramm des Landes. Das Bauministerium will damit nicht zuletzt die Wohnungsnot bekämpfen.

Beispielhaft: Das denkmalgeschützte Rathaus in Neusatz, das heute Sitz der Ortsverwaltung ist, wurde von der Stadt zu Wohnzwecken umgestaltet. Neben den Verwaltungsräumen sind insgesamt fünf Wohnungen entstanden. Foto: Ulrich Coenen

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Beispielhaft: Das denkmalgeschützte Rathaus in Neusatz, das heute Sitz der Ortsverwaltung ist, wurde von der Stadt zu Wohnzwecken umgestaltet. Neben den Verwaltungsräumen sind insgesamt fünf Wohnungen entstanden. Foto: Ulrich Coenen

Von BNN-Redakteur Ulrich Coenen

Wohnraum ist Mangelware. Aus diesem Grund legt das baden-württembergische Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen das Sonderprogramm „Wohnen im Kulturdenkmal“ auf. Zwei Millionen Euro Fördermittel stehen in den beiden nächsten Jahren bereit.
Ministerin Nicole Razavi (CDU) denkt dabei an leerstehende Gasthöfe, an Bauernhöfe mit ungenutzten Scheunen, an alte Bahnhöfe, ehemalige Rathäuser oder Schulen. „Aber auch Gebäude, die früher gewerblich genutzt wurden, gehören für mich dazu wie etwa ehemalige Lagerhäuser oder ehemalige Fabriken oder Werkstätten, die denkmalgeschützt sind“, sagt sie.

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Erstellt:
13. Mai 2022, 17:30 Uhr
Lesedauer:
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