Mehr Ehrenamtliche gesucht

Ottersweier (red) – Die Lebenshilfe Baden-Baden/Bühl/Achern braucht Unterstützung. Und zwar sucht sie Ehrenamtliche, die die Menschen mit Behinderung im Alltag unterstützen. Und nicht nur dafür.

Mehr Ehrenamtliche gesucht

Auch Ausflüge gehören immer wieder ins Programm der Lebenshilfe. Foto: Lebenshilfe BBA

„Es ist ein tolles Gefühl, gebraucht zu werden und Teil der Gemeinschaft zu sein“, so wird Oliver Günther, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Lebenshilfe Baden-Baden/Bühl/Achern (BBA) in einer Pressemitteilung der Lebenshilfe zitiert. Karlheinz Mautes möchte gerne etwas zurückgeben und betont, dass „die Freude und das Miteinander im Vordergrund steht und davon letztlich die ganze Gesellschaft profitiert!“ Die Lebenshilfe BBA steht in der Region für persönliche Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. In den vergangenen Jahren haben sich viele Kooperationen mit Firmen und viele inklusive Angebote im Sport oder im gesellschaftlichen Leben entwickelt. Die Teilnahme von Menschen mit Behinderung an Veranstaltungen und Angeboten ist jedoch oft eine Herausforderung aufgrund der fehlenden Mobilität und persönlichen Begleitung. Diese kann nicht immer im vollen Umfang von der Lebenshilfe erbracht werden, sondern nur durch die Unterstützung von Ehrenamtlichen, heißt es weiter. Auch in anderen Bereichen der Lebenshilfe braucht es ehrenamtliche Unterstützung, sei es bei Veranstaltungen, für Begleitung von Rollstuhlfahrern, Spiele und Freizeitangebote, Basteln oder Kreativangebote, Back- oder Kochprojekte, Lesetraining, Begleitung einer Kletter-AG, organisatorische oder logistische Aufgaben, handwerkliche und Hausmeistertätigkeiten oder in der Verwaltung.

Möglichkeiten sollen aufgezeigt werden

Deshalb lädt die Lebenshilfe BBA alle Ehrenamtlichen und Interessierten zu einem Informationsabend am Freitag, 13. März, um 17:30 Uhr in die Mooslandschule Ottersweier, Mooslandstraße 9, ein. Dort wird über alle möglichen Einsatzgebiete und Möglichkeiten berichtet. „Wir würden uns sehr freuen, wenn wir für diese interessanten, individuellen Aufgaben noch zusätzliche ehrenamtliche Mitarbeiter gewinnen könnten“, so Geschäftsführer Markus Tolksdorf.

Ziel dabei ist, eine planbare und verlässliche Struktur mit ehrenamtlichen Helfern oder Begleitern für verschiedenste Angebote je nach Interesse und Wunsch aufzubauen. Wer im Umgang mit Menschen mit Behinderung nicht vertraut ist, wird natürlich von der Lebenshilfe unterstützt, verspricht die Organisation. „Man muss wirklich keine Berührungsängste haben“, erklärt die Verantwortliche für Ehrenamtliche, Marion Emig, „unsere Klienten mit einer Behinderung freuen sich sehr über neue Kontakte und sind offen für alles Neue.“

Weitere Informationen gibt Sie bei Marion Emig unter (07223)8088915, per E-Mail m.emig@lebenshilfe-bba.de oder direkt am Informationsabend.