Entscheidung der Stadt Bühl verärgert Dauercamper

Bühl/Rheinmünster (marv) – Für Unverständnis bei den 325 Dauercampern am Campingplatz Adam in Oberbruch hat die Entscheidung der Stadt Bühl gesorgt, ein strengeres Betretungsverbot als die Landesregierung im Zuge der Corona-Einschränkungen zu erlassen. Das Bizarre: In Pittersdorf und Rheinmünster durften Dauercamper, selbst wenn sie nicht ihren Erstwohnsitz dort haben, kurz auf die Gelände, um nach dem Rechten zu sehen und ihre Blumen zu gießen.

Neun Wochen lang durften Dauercamper am Campingplatz Adam nicht zu ihrem Eigentum. Foto: Wersich

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Neun Wochen lang durften Dauercamper am Campingplatz Adam nicht zu ihrem Eigentum. Foto: Wersich

Von Marvin Lauser

Ein Landkreis, zwei Regelungen. Die Landesverordnung zur Corona-Infektionsbekämpfung wird recht unterschiedlich ausgelegt. Ein Beispiel: Während die Dauercamper des Freizeitcenters Oberrhein in Rheinmünster und des Rastatter Freizeitparadieses in den vergangenen Wochen für einen kurzen Aufenthalt, zum Beispiel zum Blumengießen, die Gelände betreten durften, wurde Dauercampern der Zutritt zum Bühler Campingplatz Adam verweigert.

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