Ein Plüschtier als Religionspädagoge

Lichtenau (fvo) – Informativ, unterhaltsam, kindgerecht: Das sind die Blog-Beiträge rund um Plüschtier „Wolli“, mit der die Evangelische Gemeinde Lichtenau auch online Kontakt zu den Kindern hält.

Vier-Augen-Gespräch: „Wolli“ und Drache im Dialog.  Foto: Ute Braun

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Vier-Augen-Gespräch: „Wolli“ und Drache im Dialog. Foto: Ute Braun

Von Franz Vollmer

Er ist knuffig, er ist neugierig und er ist besuchsaffin. Im Moment ist er aber vor allem mal eins: Urlaubsreif. Kein Wunder, wenn man so viel beschäftigt ist wie „Wolli“, die geschichtensammelnde Handpuppe in Diensten der evangelischen Kirchengemeinde Lichtenau. Das Plüschschäfchen ist fast schon ein kleiner Social-Media-Star, zumindest genießt es ein bisschen Kultstatus. Nicht zu Unrecht, hat „Wolli“ doch so einiges auf dem Kasten, sogar als Religionspädagoge.
„Den ersten Einsatz hatte er bei einem Kinderbibeltag vor vier Jahren“, erzählt Pfarrerin Ute Braun von ihrem wolligen „Botschafter“ und Laientheologen. Es folgte ein Auftritt beim Krippenspiel, bis schließlich beim Lockdown Mitte März Wollis große Stunde schlug. Wenn Eltern besorgt sind, Familien verunsichert und Fragen kommen wie „Ist Krieg schlimmer als Corona?“, wird es höchste Zeit, gerade Kinder auf andere Gedanken zu bringen. Warum nicht mit einer Handpuppe und ihren Erlebnissen? „Es ging darum, ihnen die Ängste zu nehmen und sie mit netten Themen zu beschäftigen“, erzählt Ute Braun. Letztlich einfach das Gefühl zu vermitteln, dass man begleitet und beschützt wird.

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Erstellt:
14. August 2020, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 4min 07sec

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