Diffamierend oder aufrüttelnd?

Bühl (marv) – In der Zwetschgenstadt wird kontrovers diskutiert. Grund dafür sind zwei AfD-kritische Graffitis auf einer legalen Wand in der Rheinstraße. Eines davon hat die Stadt auf Hinweis eines AfD-Kommunalpolitikers entfernen lassen. Handelt es sich um einen Eingriff in die Kunst- und Meinungsfreiheit? Ohne den Inhalt vorher zu prüfen, habe man es entfernt, bestätigte die Stadt auf Nachfrage.

Lange blieb die von der Bühler Stadtverwaltung grau gestrichene Wand nicht frei: Unbekannte Sprayer nehmen mit neuen Graffitis Bezug auf das Entfernte. Foto: Lauser

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Lange blieb die von der Bühler Stadtverwaltung grau gestrichene Wand nicht frei:
Unbekannte Sprayer nehmen mit neuen Graffitis Bezug auf das Entfernte. Foto: Lauser

Von Marvin Lauser

Ist das Kunst oder kann das weg? Frei nach dieser Frage entscheidet die Bühler Stadtverwaltung, ob ein Graffiti auf den Wänden der Unterführung in der Rheinstraße bleiben darf oder nicht. Laut Stadtpressestelle ist dort „seit mehr als 20 Jahren erlaubt“, sich künstlerisch auf den städtischen Wänden zu verewigen. Dass dieses Angebot rege genutzt wird, zeigt sich jedem, der dort vorbei kommt. In den vergangenen Jahren hat es laut der Stadt „reibungslos funktioniert und keine Probleme gegeben“.

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Erstellt:
29. April 2020, 11:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 44sec

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