Deutsche Post baut in Ottersweier

Ottersweier (red) – Ein neuer Post-Zustellstützpunkt entsteht derzeit in der Seebühlstraße 1 in Ottersweier. Dort sollen die bisherigen Standorte Ottersweier und Bühl zusammengelegt werden.

Niederlassungsleiter Martin Zeger, Bürgermeister Jürgen Pfetzer und Markus Wenk, Abteilungsleiter Auslieferung (von links). Foto: Helga Caspers/Gemeinde Ottersweier

© pr

Niederlassungsleiter Martin Zeger, Bürgermeister Jürgen Pfetzer und Markus Wenk, Abteilungsleiter Auslieferung (von links). Foto: Helga Caspers/Gemeinde Ottersweier

Die Deutsche Post DHL Group errichtet einen neuen Zustellstützpunkt in der Seebühlstraße 1 in Ottersweier. Die Fertigstellung des Gebäudes ist voraussichtlich für das zweite Quartal 2021 geplant. Mit diesem Vorhaben vereint das Unternehmen die insgesamt 76 Mitarbeiter der beiden aktuellen Standorte in Bühl und Ottersweier an dem neuen Standort.

Zukünftig werden die Postboten und Paketzusteller von hier aus Briefe und Pakete zu den rund 24 500 Haushalten in Ottersweier, Bühl, Bühlertal und Lauf bringen. Darüber informieren die Gemeinde Ottersweier und die Deutsche Post in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Damit wird das rund 1 248 Quadratmeter große Gebäude, das einen optimalen Betriebsablauf für die Zusteller ermöglichen soll, zum logistischen Mittelpunkt in Ottersweier und Umgebung. Zudem werden durch die Verlagerung der Standorte in das Gebewerbegebiet die Innenstadtbereiche entlastet.

Neubau löst Probleme am alten Standort

Jürgen Pfetzer, Bürgermeister von Ottersweier sagt: „Der Verkauf des Gewerbegrundstücks an der B 3 an die Deutsche Post DHL Group erfolgte mit dem Ziel, Postdienstleistungen in unserer Region zu sichern und außerdem eine Gemengelage am bisherigen Standort in der Eisenbahnstraße zu entflechten.“

Der neue Zustellstützpunkt schaffe optimale Voraussetzungen für eine schnelle Bearbeitung von Briefen und Paketen, sind sich Gemeinde und Post sicher. Dazu werden entsprechende Voraussetzungen geschaffen, um die Zustellung künftig auch hier auf E-Mobilität umzustellen. Dies sei ein weiterer Mosaikstein im Bestreben der Deutschen Post DHL hin zur CO2-neutralen Zustellung, heißt es in der Pressemitteilung.

Post meist schon vorsortiert

Martin Zeger, Leiter der Niederlassung der Deutschen Post in Freiburg, fügt an: „Mit dem neuen Zustellstützpunkt leistet die Deutsche Post DHL nunmehr auch für Ottersweier, Bühl, Bühlertal und Lauf ihren Beitrag für eine klimafreundliche Zukunft. Wir können höhere Paketmengen bearbeiten und fördern gleichzeitig eine nachhaltige, emissionsarme Zustellung.“ Im Zustellstützpunkt bereiten die Postboten ihre Zustelltouren vor, wird die Arbeit beschrieben.

Der größte Teil der Briefe, die morgens vom Briefzentrum in Offenburg angeliefert wird, ist schon nach der Gangfolge der Zusteller sortiert. Nur geringe Mengen müssen noch im Zustellstützpunkt von Hand in die Reihenfolge gebracht werden, in der die Postboten die Straße entlang ihre Tour fahren. Auch die Päckchen und Pakete, die morgens mit mehreren Lkw vom Paketzentrum in Lahr kommen, müssen den Touren entsprechend in die Zustellfahrzeuge geladen werden, bevor die Zusteller zu ihrer täglichen Runde aufbrechen.

Zum Artikel

Erstellt:
11. November 2020, 11:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 12sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.