Bundesweiter Warntag

Bühl (red) – Die Zwetschgenstadt ist am 10. September mit dabei, wenn beim bundesweiten Warntag die Sirenen ertönen.

Am 10. September heulen in Bühl alle Sirenen. Symbolfoto: pr

Am 10. September heulen in Bühl alle Sirenen. Symbolfoto: pr

Der bundesweite Warntag wird seit diesem Jahr nach Beschluss der Innenministerkonferenz alljährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden. Die zunehmende Anzahl an Naturkatastrophen (zum Beispiel Hitzewellen 2018 und 2019, Starkregenereignisse, Hochwasser) und andere Bedrohungslagen wie Terroranschläge (zum Beispiel Halle 2019, Hanau 2020) und aktuell die Corona-Pandemie haben den Stellenwert des Warnsystems erhöht, heißt es in einer Mitteilung.

Damit Warnungen effektiv sind, ist es notwendig, Wissen zu vermitteln und Strukturen zu erklären. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass Warnungen umso eher akzeptiert werden, je besser der betroffenen Bevölkerung das System und dessen Akteure bekannt sind. Dazu werden am 10. September in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel erprobt.

Auch Warn-App NINA versendet Probewarnung

Pünktlich um 11 Uhr werden zeitgleich in allen 16 Ländern, in den Landkreisen und in den Kommunen mit einem Probealarm die Warnmittel wie Sirenen ausgelöst. Zudem wird mit der Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) eine Probewarnmeldung versendet. Auch die Stadt Bühl nimmt an diesem bundesweiten Warntag teil und lässt die Sirenen in der Kernstadt und den Ortsteilen ertönen. Als Warnmittel mit Weckeffekt sind Sirenen nach wie vor wichtig. Sie weisen mit einem auf- und abschwellenden Heulton auf eine Gefahr hin. Weitere Informationen zur Gefahr sollten sich Betroffene über Kanäle wie Warn-Apps oder lokale Radiosender beschaffen. Mit einem einminütigen Dauerton geben Sirenen Entwarnung. Alle wichtigen Informationen über den bundesweiten Warntag finden sich auf der Website des Bundes.

www.bundesweiter-warntag.de.

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Erstellt:
26. August 2020, 11:00 Uhr
Lesedauer:
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