Bühler Hobbyköche stehen im Finale von „Cooking Star“

Bühl/Berlin (red) – Verena Scheidel und Manuel Wassmer kochen bei dem Wettbewerb „Cooking Star“ um die Kochkrone. Nach dem Halbfinale in Berlin haben sie es nun in das Finale in Tunesien geschafft.

Verena Scheidel und Manuel Wassmer beim Kochen in Berlin: Nach den Tapas stehen nun die Mezze auf dem Programm. Foto: pr

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Verena Scheidel und Manuel Wassmer beim Kochen in Berlin: Nach den Tapas stehen nun die Mezze auf dem Programm. Foto: pr

Die Bühler Hobbyköche Verena Scheidel und Manuel Wassmer punkteten laut einer Mitteilung mit orientalischen Köstlichkeiten in Berlin beim Halbfinale des Kochwettbewerbes „Cooking Star“ und sicherten sich damit eines der begehrten Tickets zum großen Finale in Tunesien.

Am vergangenen Samstag, 29. August, ging es in einer Eventkochschule in der Hauptstadt heiß her: Die tunesische Küche ist feurig und scharf, nicht nur Chili, Harissa und Merguez heizen den Gaumen mächtig ein. „Genau hier besteht die Schwierigkeit“, so Wassmer, „es ist ein Spagat den richtigen Grad an Schärfe zu treffen, der das Gericht authentisch, zugleich aber auch die Zutaten wirken und alles rund und vollmundig schmecken lässt“.

Aber das ist offensichtlich gut gelungen, denn ihr Gericht mit dem vielversprechenden Namen „Der Duft nach Mezze“ überzeugte die deutsch-tunesische Jury. Mezze ist die orientalische Antwort auf Tapas, für die die beiden Bühler ja bekanntlich einen besonderen Faible haben, denn in ihrer Kochbuchreihe „Schwarzwälder Tapas“ und dem zuletzt veröffentlichten Kochbuch „Deutsche Tapas“ geht es um nichts anderes. Daher war schnell klar: Zum diesjährigen Motto „Gewürzküche Tunesiens“ wollen die beiden die volle Geschmackswelt dieses Landes in kleinen schmackhaften Häppchen auf den Teller bringen. Sie zauberten in einer Stunde Kochzeit rosagebratenes Straußenfilet mit einer Gewürzmarinade, eine orientalische Fischtajine, kleine Auberginen mit Harissa und Dattelsirup, landestypische Briktaschen gefüllt mit Garnelen und Merguez, gerösteter Blumenkohl mit einem Dipp aus Carobsirup und Sesampaste, sowie ein fruchtiges Tabouleh auf ihren Siegerteller.

In den vergangenen Jahren kochten die beiden bereits in Andalusien, Zypern und Barbados um die Kochkrone. Wann genau es zum großen Finale nach Djerba geht, ist allerdings wegen Corona ungewiss. „Dieses Jahr ist eben alles ein wenig anders und Sicherheit steht an oberster Stelle“ sagt Scheidel. So fand auch das Kochen unter besonderen Hygiene- und Abstandsregeln statt. Aber sobald eine Reise nach Tunesien wieder möglich sein wird, startet für die Finalistenteams der Flieger.

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Erstellt:
2. September 2020, 21:00 Uhr
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