Bienensterben – Bezirks-Imkerverein Bühl reitet auf Sympathiewelle

Bühl (up) – Das Bienensterben erschreckt und interessiert viele Menschen. Den honigherstellenden Insekten widmet sich der Bezirks-Imkerverein Bühl bereits seit 150 Jahren. „Wir reiten momentan auf einer Sympathiewelle“, sagt Tobias Rothfuß, der Vorsitzende des Vereins.

Vereinsvorsitzender Tobias Rothfuß neben dem vereinseigenen Insektenhotel.  Foto: Philipp

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Vereinsvorsitzender Tobias Rothfuß neben dem vereinseigenen Insektenhotel. Foto: Philipp

Von Ulrich Philipp

Der Bezirks-Imkerverein Bühl feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Das Badische Tagblatt hat sich aus diesem Anlass mit dem Vorsitzenden Tobias Rothfuß im Bienen-Schaugarten des Vereins in der Bühlertalstraße getroffen, um über die aktuelle Situation der Bienen und geplante Veranstaltungen und Aktionen des Vereins im Jubiläumsjahr zu sprechen.
„Wir reiten momentan auf einer Sympathiewelle“ erklärt Rothfuß, und verweist auf aktuell 150 Mitglieder, von denen etwa 20 Prozent Frauen sind. Sie hegen und pflegen zwischen Ottersweier, den Baden-Badener Rebland-Gemeinden und dem Rhein insgesamt etwa 1230 Bienenvölker, wobei ein Bienenvolk im Sommer zwischen 30000 und 40000 Bienen umfasst, die zwischen drei und fünf Wochen alt werden. Im Winter dagegen besteht ein Volk aus zwischen 10000 und 12000 Tieren, die jeweils eine Lebenserwartung von rund einem halben Jahr haben.

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Erstellt:
29. März 2020, 14:30 Uhr
Lesedauer:
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