Betrüger gibt sich als Arzt aus

Lichtenau (red) – Um an das Geld eines 68-jährigen Mannes zu kommen, hat sich ein Telefonbetrüger am Montagnachmittag als Arzt ausgegeben.

Ein Betrüger hat versucht, mit einem dreisten Anruf 27.000 Euro zu erbeuten. Symbolfoto: Angelika Warmuth/dpa

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Ein Betrüger hat versucht, mit einem dreisten Anruf 27.000 Euro zu erbeuten. Symbolfoto: Angelika Warmuth/dpa

Wie die Polizei mitteilt, wollte der Täter dem Angerufenen weismachen, dass dessen Sohn auf Grund eines Gehirntumors in der Uniklinik Tübingen im Koma liege. Für erweiterte Behandlungskosten seines Sohnes sollte der Mann 27.000 Euro per Scheck bezahlen. Durch umsichtiges Verhalten und das Hinzuziehen der Beamten des Polizeipostens Lichtenau entstand jedoch kein Schaden, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Polizei warnt vor Betrügern

Die Polizei weist darauf hin, dass Betrüger momentan auch versuchen, sich die Sorgen der Bevölkerung in Bezug auf die Corona-Pandemie zunutze zu machen. Gerade in der aktuellen Lage würden sich viele Menschen fragen, wie sie sich sicher und geschützt Hilfe, zum Beispiel für den Einkauf, die Abholung von Medikamenten oder den Hundespaziergang organisieren können. Weil auch Haustürbetrüger diese Notlage ausnutzen könnten, empfiehlt die Polizei, aufmerksam zu sein. Sie rät dazu, zu überlegen, wer für welche Hilfeleistung ein vertrauensvoller Ansprechpartner wäre. Zunächst sollte man sich an Personen wenden, die man persönlich kennt. Zudem könne organisierte Hilfe zum Beispiel über die Kommunalverwaltung, über das DRK, die Kirchen und andere Hilfsorganisationen in Anspruch genommen werden.

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Erstellt:
31. März 2020, 15:31 Uhr
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