Berghof-Prozess: Fotos und Vorstrafen im Fokus

Bühl (nie) – Der 69-jährige Eigentümer der ehemaligen Berghof-Klinik soll nach dem großen Brand versucht haben, die Versicherung zu täuschen. Am Donnerstag soll das Urteil gefällt werden.

Die Fassade des ausgebrannten Gebäudes. Foto: Sarah Reith

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Die Fassade des ausgebrannten Gebäudes. Foto: Sarah Reith

Von BT-Redakteurin Nina Ernst

Es wäre nicht die erste Verurteilung für die beiden Männer auf der Anklagebank: Am Montag, am vorletzten Verhandlungstag im Prozess um den Berghof-Brand aus dem Jahr 2013, hat Amtsrichter David Metz zum Schluss die vorhandenen Einträge der beiden Angeklagten im Bundeszentralregister (BZR) verlesen. Da schafft es der Hauptangeklagte auf fünf Einträge. Der 69-jährige Eigentümer der ehemaligen Berghof-Klinik wurde laut BZR unter anderem in den Jahren 2017 bis 2020 schon wegen einer Insolvenzverschleppung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort schuldig gesprochen. Offen ist noch ein Urteil wegen einer angeklagten Steuerhinterziehung und versuchter Steuerhinterziehung. Und eben wegen der Vorwürfe des jetzigen Verfahrens am Baden-Badener Amtsgericht: Er soll versucht haben, die Versicherung zu täuschen, in dem er nach dem Brand des Berghofs falsche Angaben gemacht haben soll. Seiner Aussage zufolge stand das Gebäude kurz vor der Eröffnung als Hotel – die Versicherung glaubte ihm aber nicht und kam damit auch nicht der von ihm geforderten Schadensregulierung nach.

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Erstellt:
26. April 2021, 18:00 Uhr
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