Bauarbeiten bei der Sparkasse kommen voran

Bühl (tas) – Trotz Corona-Krise hält die Sparkasse Bühl an ihrem Zeitplan bei der Generalsanierung der Zentrale in der Eisenbahnstraße fest. „Die Baustelle läuft. In den vergangenen Wochen konnte gut im Innenbereich gearbeitet werden“, sagte der Vorsitzende des Vorstands der Sparkasse Bühl, Frank König, gestern bei einer Telefonkonferenz. „Wir befinden uns im Zeit- und Kostenplan.“

Läuft alles nach Plan, soll die Bühler Hauptstelle noch in diesem Jahr wieder bezogen werden. Foto: Margull

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Läuft alles nach Plan, soll die Bühler Hauptstelle noch in diesem Jahr wieder bezogen werden. Foto: Margull

Von Tobias Symanski

Zwar hinke die Dämmung der Außenfassade derzeit um drei Wochen hinterher, jedoch störe das beim im Dezember geplanten Einzug nicht. „Wenn es Februar werden sollte, wird es auch kein Beinbruch sein“, sagte König. Das Umbauvorhaben hänge schließlich auch an der Zuverlässigkeit von Lieferketten. Die Sparkasse Bühl investiert in die Komplettsanierung der Hauptstelle 16 Millionen Euro und will den Einzug dann im kommenden Jahr zusammen mit den Kunden feiern, „wenn die Pandemie hoffentlich beendet ist“, sagte der Institutschef.

Wie König weiter sagte, wird die Sparkasse ab Montag auch wieder persönliche Beratungsgespräche mit seinen Kunden durchführen können. Zu diesem Zeitpunkt greift die Maskenpflicht des Landes Baden-Württemberg. Deshalb wird das Geldhaus seine Berater mit Mund-Nase-Masken ausstatten und geht davon aus, dass auch die Kunden beim Betreten der Filiale eine solche tragen. „Wenn jemand ohne Maske erscheinen sollte, können wir aber gerne aushelfen“, sagte Vorstand Matthias Frietsch. „Wir tasten uns derzeit an das Thema heran.“

Der Großteil der Beratung fand in den vergangenen Wochen vor allem über Telefon und andere digitale Kanäle statt. „Die Digitalisierung der Sparkasse in den vergangenen Jahren zahlt sich nun aus“, sagte König. 50 der 166 Mitarbeiter des Instituts seien derzeit im Homeoffice tätig. Trotzdem hält das Unternehmen derzeit sechs der elf Standorte mit Personal offen, damit die Kunden ihre täglichen Bankgeschäfte abwickeln können. König: „Denn nicht alle unsere Kunden nutzen das Onlinebanking.“

Zur aktuellen Lage rund um die Bewältigung der Pandemie-Folgen sagte der Vorstandschef: „Wir sind uns unserer Verantwortung in der Region durchaus bewusst. Die Liquiditätsversorgung ist derzeit das Thema Nummer eins.“ Das gelte auch für die Vereine in der Region. So habe unter anderem der Bühler Tafelladen eine Soforthilfe via Spende erhalten, und auch der Bühler Turnverein werde finanziell unterstützt.

Im vergangenen Jahr hatte die Sparkasse etwa 400 gemeinwohlorientierten Projekten erneut 180000 Euro zur Verfügung gestellt, darunter die Lebenshilfe der Region Baden-Baden/Bühl/Achern oder die Musikschule.

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Erstellt:
24. April 2020, 06:00 Uhr
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