Aus der Not eine Tugend

Bühl (fvo) – Die städtische Schule für Musik und darstellende Kunst Bühl stellt wegen der Corona-Krise ihren Instrumental-Unterricht auf online um. Das Angebot per Video-Chat wird von den Schülern gut angenommen, verlangt den Lehrkräften allerdings einiges an Flexibilität und Mehrarbeit ab.

Fröhliche Lösung in traurigen Zeiten: Musikunterricht findet auch in Bühl derzeit vorrangig in digitaler Form statt. Foto: Martina Eichmann

© Eichmann/Musikschule

Fröhliche Lösung in traurigen Zeiten: Musikunterricht findet auch in Bühl derzeit vorrangig in digitaler Form statt. Foto: Martina Eichmann

Von Franz Vollmer

Aus der Not eine Tugend: Nach diesem Prinzip stellt derzeit auch die städtische Schule für Musik und darstellende Kunst in Bühl ihre Unterrichtsversorgung auf die Beine – wohlgemerkt online. Telemann per Telekom sozusagen. Was etlichen Lehrkräften einiges an logistischer Flexibilität abverlangt – und dem Musikschulleiter einiges an Respekt.
„Großes Lob an die Kollegen. Das ist schon eine tolle Sache, wie da nahezu alle Lehrkräfte mitziehen und sich so offen und experimentierfreudig zeigen“, freut sich Bernhard Löffler. Rund 90 Prozent der insgesamt 43 Musikpädagogen setzt sich aktiv mit Themen wie Facetime oder Skype auseinander, um den Lehrbetrieb am Laufen zu halten. Was immerhin mit einem „gewissen Maß an Mehrarbeit“ verbunden sei.

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Erstellt:
4. April 2020, 19:59 Uhr
Lesedauer:
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