Wenig Platz in der Friedrichstraße

Baden-Baden (hol) – Der Gehweg, der seit vielen Jahren in der Friedrichstraße ein Stück auf der Fahrbahn entlang führt, sei viel zu schmal. Das monierte SPD-Stadtrat Werner Henn im Gemeinderat.

Es geht eng zu. Autofahrer haben kaum Platz für Begegnungsverkehr – und auf dem provisorischen Gehweg kann der Corona-Abstand auch nicht eingehalten werden. Foto: Monika Zeindler-Efler/BT

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Es geht eng zu. Autofahrer haben kaum Platz für Begegnungsverkehr – und auf dem provisorischen Gehweg kann der Corona-Abstand auch nicht eingehalten werden. Foto: Monika Zeindler-Efler/BT

Henn bat die Verwaltung deshalb darum, die Lage vor Ort, die seit vielen Jahren so besteht, zu begutachten und eine andere Wegführung zu prüfen.

Die Begegnung von Rollstühlen und Kinderwagen sei an dieser Stelle in der Tat nicht möglich, räumte Oberbürgermeisterin Margret Mergen ein. Um das zu erreichen, müsste man nach ihren Worten aber Bäume fällen und eine Spundwand in die Lichtentaler Allee treiben – „ein viel zu erheblicher Eingriff“, meinte sie. Autos könnten sich begegnen, sie müssten aber langsam fahren, was an dieser Stelle, so hätten es auch Anwohner zurückgemeldet, „ein durchaus erwünschter Effekt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit“ sei. „Aber wenn Sie eine bessere Idee haben – gerne“, so die OB an die Stadträte gewandt.

Das Teilstück des Gehwegs war schon öfter Gegenstand von gemeinderätlichen Diskussionen. Vor gut fünf Jahren war an dieser Stelle ein lediglich mit weißen Linien auf der Fahrbahn markierter Gehweg entfernt worden – die Fußgänger sollten stattdessen durch die Allee gehen. Das Thema sei im Zuge der Sperrung der Fieserbrücke wieder aktuell geworden, sagte Mergen. Die nun aufgebrachte Markierung aus Kunststoff bringe für die Fußgänger wesentlich mehr Sicherheit.

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Erstellt:
30. September 2020, 10:45 Uhr
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