Welterbe: Die Landschaft spielt mit

Baden-Baden (hez) – Die Bedeutung der Landschaft – und besonders des Forsts – für die Kurortentwicklung und das Weltkulturerbe spielte bei der Waldbegehung des Gemeinderats eine wichtige Rolle.

Tolle Aussichten auf Baden-Baden bieten sich auf den Kurwegen am Michaelsberg. Foto: Henning Zorn

© hez

Tolle Aussichten auf Baden-Baden bieten sich auf den Kurwegen am Michaelsberg. Foto: Henning Zorn

Von Henning Zorn

Dieses Thema bot sich auch an, da die Stadträte in diesem Jahr mit Start an der Trinkhalle ausschließlich zu Fuß unterwegs waren. Und da durchquerte man auch den Übergangsbereich von den innerstädtischen Kur- und Grünanlagen zur freien Landschaft und den Wald am Friesenberg. Dabei erfuhren sie von Lisa Poetschki von der städtischen Stabsstelle Welterbebewerbung und Stadtgestaltung, dass man sich hier in einer historischen Kur-Landschaft befinde. Und diese spiele eine wichtige Rolle bei der Bewerbung Baden-Badens um die Verleihung des Unesco-Weltkulturerbe-Titels. So liefen die Stadträte auf alten Kurwegen, die heute Teil des Panoramawegs beziehungsweise des neuen Wald-und-Rosen-Rundwegs sind. Eine erste Entwicklung von kurörtlichen Wegen in Baden-Baden kann auf das Ende des 18. Jahrhunderts datiert werden. Zum Besuch der preußischen Königin Friedericke Luise im Jahr 1804 wurden vermehrt Fahr- und Wanderwege zum Battert und zum Alten Schloss angelegt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bereicherte man die Kurlandschaft um weitere Attraktionen wie zum Beispiel den Oberen Waldsee, der 1865 angelegt wurde.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie E-Paper Abonnent sein oder ein Tages-Login haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für ein E-Paper Abonnement oder einen Tages-Login? Dann finden Sie hier unsere Angebote.

Zum Artikel

Erstellt:
12. Juli 2020, 18:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 16sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen