Stadt Baden-Baden bewirbt sich beim Fußverkehr-Check

Baden-Baden (red) – Durch mehr Platz zum Verweilen soll sich der Straßenraum der Kurstadt in Lebensraum verwandeln.

Besondere Stadtbildqualitäten bewahren und moderne Mobilität ermöglichen – diese Zeile hat der Stadt bei ihrer Bewerbung vor Augen. Foto: Rolf Basse

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Besondere Stadtbildqualitäten bewahren und moderne Mobilität ermöglichen – diese Zeile hat der Stadt bei ihrer Bewerbung vor Augen. Foto: Rolf Basse

Das Landesverkehrsministerium hat unter dem Motto „Mehr Platz zum Gehen“ zur Teilnahme am Fußverkehr-Check 2020 aufgerufen. Die Stadt Baden-Baden wird sich daran beteiligen, heißt es in einer Mitteilung der Stadtpressestelle.

Bereits zum sechsten Mal soll auf diesem Wege der Fußverkehr vor Ort vorangebracht werden. Mit dem Motto „Mehr Platz zum Gehen“ spielen die diesjährigen Fußverkehr-Checks nicht nur auf das Abstandsgebot während Pandemiezeiten an. Vielmehr formulieren sie damit eine Grundforderung des Verkehrs: ein ausreichendes Flächenangebot für alle zu Fuß Gehenden. Denn mehr Platz zum Gehen und Verweilen lädt die Menschen dazu ein, wieder häufiger zu Fuß zu gehen, und verwandelt Straßenraum in Lebensraum, schreibt die Stadtpressestelle weiter.

Die Stadt Baden-Baden zielt mit ihrer Bewerbung auf die Aufgabe ab, einen „Ausgleich wachsender Ansprüche an den öffentlichen Raum, unter anderem aus dem Tourismus und dem Einzelhandel, im Sinne der Bewahrung der besonderen Stadtbildqualitäten und der Ermöglichung moderner Mobilität“ zu schaffen. Das Bau- und Planungsdezernat hat den Förderantrag jetzt fristgerecht eingereicht. Die Auswahl der Kommunen durch die Jury erfolgt Ende September.

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Erstellt:
21. August 2020, 11:00 Uhr
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