Sparkasse baut in Baden-Baden neu

Baden-Baden/Gaggenau (tom/hol) – Die Sparkasse Baden-Baden Gaggenau will ihre Verwaltung in Baden-Baden in einem Neubau konzentrieren. Etwa 75 Stellen werden aus dem Murgtal dorthin verlegt.

An ihrem Verwaltungssitz in der Rheinstraße in Baden-Baden will die Sparkasse einen Erweiterungsbau errichten. Foto: Harald Holzmann

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An ihrem Verwaltungssitz in der Rheinstraße in Baden-Baden will die Sparkasse einen Erweiterungsbau errichten. Foto: Harald Holzmann

Von Harald Holzmann, Thomas Senger

Die Sparkasse Baden-Baden Gaggenau will ihren Verwaltungsbau in der Rheinstraße in Baden-Baden erweitern. An diesen Standort sollen ab 2024 etwa 150 Mitarbeiter der Abteilung Marktverfolgung – darunter versteht die Bank Verwaltungs- und Produktionsabteilungen – tätig sein. Die Hälfte dieser Mitarbeiter ist derzeit noch in Gaggenau tätig. Dort werden durch die Verlegung im Hochhaus am Bahnhofsplatz mehrere Etagen frei. Diese sollen künftig vermietet werden – als Wohnraum oder Gewerbeflächen, das steht noch nicht fest.

Die Vorstandsmitglieder Lothar Volle, Martin Semmet und Susanne Burg informierten am Freitag bei einem Pressegespräch in Baden-Baden über die künftigen Planungen. Wie sie betonten, wird sich an dem Zuschnitt der bestehenden Filialstandorte durch die Umstrukturierungen nichts ändern. Man stelle sich auf für die Zukunft und rüste sich, diese Zukunft alleine zu meistern, sagte Volle. Fusionsgespräche würden derzeit keine geführt.

In der Gaggenauer Kommunalpolitik ist die Verlagerung von rund 75 Stellen heftig kritisiert worden. Der Sparkassenvorstand verweist hingegen darauf, dass es in Gaggenau für das Kreditinstitut auf eigenem Grund keine Erweiterungsmöglichkeit gebe. Deshalb komme dort ein größeres Bauvorhaben, wie nun in Baden-Baden geplant, nicht infrage. Nach 2024 werden nach den jetzigen Planungen etwa 50 Mitarbeiter im Gaggenauer Sparkassenturm beschäftigt sein.

Im Zusammenhang mit dem Pressegespräch wurde auch bekannt, dass Lothar Volle Ende kommenden Jahres als Vorstandsvorsitzender aufhören und in Ruhestand gehen wird.

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Erstellt:
11. Dezember 2020, 11:28 Uhr
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