Sozialticket: SPD will Nutzerkreis erweitern

Baden-Baden (red) – Ab März gilt in der Kurstadt das Sozialticket, mit dem Bedürftige vergünstigt die Busse nutzen können. Die SPD würde den Nutzerkreis gerne erweitern.

Sozialticket: SPD will Nutzerkreis erweitern

Noch mehr Menschen sollen verbilligt mit den Baden-Badener Bussen fahren dürfen. Das fordert die SPD. Foto: Holzmann

„Ein wichtiger erster Schritt ist getan, weitere müssen folgen“, heißt es in einer Mitteilung der Baden-Badener SPD. Die SPD-Fraktion im Gemeinderat begrüße die Einführung des Sozialtickets für den Öffentlichen Personennahverkehr in Baden-Baden zum 1. März 2020 (wir berichteten). Schließlich sei es die SPD gewesen, die 2018 den Antrag dafür gestellt hat, dass zukünftig viele Baden-Badener mit einem Grundsicherungsanspruch im Alter, Wohngeldbezieher ab dem 60. Lebensjahr und alleinerziehende SGB II- und Wohngeldempfänger und deren Kinder einen finanziellen Zuschuss bei der Nutzung der Baden-Baden-Linie erhalten können.“Damit wird die Teilhabe dieser Mitbürgerinnen und Mitbürger am sozialen und gesellschaftlichen Leben in unserer Stadt unterstützt“, findet Stadträtin Ulrike Mitzel.

Über die jetzige Regelung hinaus strebe die SPD Fraktion aber eine Erweiterung des berechtigten Personenkreises an. „Unser Ziel ist es, allen Empfängern von Sozialleistungen einen Zuschuss für Mobilität zukommen zu lassen und damit auch für diese die gesellschaftliche Teilhabe zu erleichtern“, heißt es weiter. „Wir werden uns einen entsprechenden Antrag für die Haushaltsberatungen 2022/2023 vormerken“, so Mitzel, die auch Mitglied des Sozialausschusses ist.