Selbstversuch auf Baden-Badener Schutzstreifen

Baden-Baden (nof) – Seit kurzem verbindet Sandweier und Oos ein so genannter Schutzstreifen auf der Landesstraße 67. Doch wie geschützt fühlt sich ein Fahrradfahrer auf der Tempo-70-Strecke?

Der Autofahrer überholt BT-Redakteur Nico Fricke mit großem Abstand. Die neu markierten Schutzstreifen sind den Fahrradfahrern vorbehalten.  Foto: Sarah Gallenberger

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Der Autofahrer überholt BT-Redakteur Nico Fricke mit großem Abstand. Die neu markierten Schutzstreifen sind den Fahrradfahrern vorbehalten. Foto: Sarah Gallenberger

Von BT-Redakteur Nico Fricke

BT-Redakteur Nico Fricke hat sich aufs Rad geschwungen und ist die Teststrecke abgefahren. Mitte Mai hatte das städtische Fachgebiet Tiefbau und Baubetrieb auf dem Straßenabschnitt die Schutzstreifen für Radfahrer aufgebracht. Ihnen wird beidseitig ein Raum zur Verfügung gestellt, in dem sie möglichst unbeeinträchtigt von Autos und Lastwagen rollen sollen. Doch geht die Überlegung auf? In meiner Wahrnehmung beim ersten Ausprobieren: ja. Ich habe das Gefühl, auf einem eigenen Fahrradweg unterwegs zu sein. Wenngleich die Trennung zu den restlichen Verkehrsteilnehmern auf der Straße natürlich nur optischer Natur ist. Weiße Markierungsstreifen grenzen die Radlerzone vom Bereich für den motorisierten Verkehr ab. Hinzu kommen Hinweisschilder eingangs der Versuchsstrecke, die auf den Testcharakter für das Modellprojekt „Schutzstreifen außerorts“ hinweisen.

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Erstellt:
30. Mai 2021, 18:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 35sec

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