Schafberg im September bezugsfertig

Baden-Baden (hol) – Das Pflegeheim Schafberg oberhalb von Lichtental wurde für 8,6 Millionen Euro umgebaut. Insgesamt 54 Senioren, die derzeit am Annaberg wohnen, ziehen am 16. September dann auf den Schafberg.

Auch die Arbeiten im Außenbereich sollen demnächst abgeschlossen sein.  Foto: Holzmann

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Auch die Arbeiten im Außenbereich sollen demnächst abgeschlossen sein. Foto: Holzmann

Von Harald Holzmann

Gut zwei Jahre ist es her, da sind die Bewohner des Pflegeheims auf dem Schafberg in die leer stehende Klinik am Annaberg umgezogen. Die Umbauarbeiten an dem historischen Gebäudeensemble in den Wiesen oberhalb von Lichtental begannen. Noch gut ein Monat, dann sind diese Arbeiten abgeschlossen: Am 16. September ziehen im Schafberg wieder Senioren ein. Entstanden ist ein wahres Schmuckstück der Altenpflege. Dem Leitungsteam um Marion Gärtner ist bei einem Rundgang durch die neuen Räume Stolz anzumerken, und die Vorfreude auf den bevorstehenden Umzug. Das DRK Baden-Baden und die Schüler der Krankenpflegeschule des Klinikums Mittelbaden werden den Bewohnern dabei helfen. Insgesamt 54 Senioren, die derzeit am Annaberg wohnen, ziehen dann auf den Schafberg. Die 21 weiteren Wohnplätze in den hellen und freundlichen Einzelzimmern, die allesamt über einen wunderschönen Ausblick ins Grüne verfügen, werden bis in den Herbst hinein vergeben sein. Es gibt eine lange Warteliste, die derzeit abgearbeitet wird, wie Marion Gärtner erklärt. Insgesamt 8,6 Millionen Euro wurden investiert, um das aus dem Jahr 1862 stammende Gebäudeensemble auf dem Schafberg fit für die Pflege-Zukunft zu machen, in der nur noch Einzelzimmer erlaubt sind. Das sind 400 000 Euro mehr, als zunächst veranschlagt waren. Die Mehrausgaben liegen in einer Komplettsanierung der Dachkonstruktion des Altbaus begründet. Der schlechte Zustand des Gebälks sei nicht vorherzusehen gewesen, sagt Klinik-Chef Jürgen Jung. Ansonsten liege man aber im Plan – was bei einem Bauvorhaben dieser Größe in einem so alten Gebäude durchaus bemerkenswert sei. Und auch das Ergebnis der Arbeiten kann sich sehen lassen. Keines der Zimmer sieht aus wie das andere. Räume mit ganz unterschiedlichem Zuschnitt und ganz verschiedenen Größen sind entstanden, um den Platz auf den drei Etagen gut auszunutzen. Insgesamt wurden fünf Wohngruppen mit Zimmern für jeweils 15 Bewohner, einem Aufenthaltsraum und einer Küchenzeile eingerichtet. Eine Einheit ist speziell für Demenzkranke ausgestattet.

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Erstellt:
18. August 2020, 19:30 Uhr
Lesedauer:
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