Querung in Oos wird entschärft

Baden-Baden (hol) – Die Querung des Radfahrer- und Fußgängerwegs der Grünen Einfahrt über die Sinzheimer Straße an der Blutbrücke wird entschärft.

•Die Querung des Radfahrer- und Fußgängerwegs der Grünen Einfahrt über die Sinzheimer Straße an der Blutbrücke soll entschärft werden. Foto: Harald Holzmann/BT

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•Die Querung des Radfahrer- und Fußgängerwegs der Grünen Einfahrt über die Sinzheimer Straße an der Blutbrücke soll entschärft werden. Foto: Harald Holzmann/BT

Von Harald Holzmann

Das hat Oberbürgermeisterin Margret Mergen in einem Schreiben an SPD-Stadtrat Werner Schmoll mitgeteilt. Schmoll hatte für die SPD-Fraktion den Bau einer Querungshilfe und die Absenkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit an dieser Stelle auf Tempo 30 beantragt (wir berichteten).

Mit der Fortsetzung der Grünen Einfahrt bis zum Bahnhof sei eine wichtige Lücke im Radwegenetz der Stadt Baden-Baden geschlossen worden, schreibt Mergen. Die Querung der Sinzheimer Straße für Radfahrer sei bereits Bestandteil des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes 2012 für das Sanierungsgebiet Oos gewesen.

Bauliche Gegebenheiten nicht ganz einfach

„Auch wenn der Bestand augenscheinlich großzügig wirkt und eine Querungshilfe an dieser Stelle einfach erscheint, machen die Randbedingungen mit dem Brückenbauwerk, der Kurvenverlauf der Sinzheimer Straße sowie die genehmigte Neubebauung des Lauerhaß-Areals eine bauliche Realisierung äußerst schwierig“, so die OB weiter. „Nach intensiven Planungen und Anpassungen am städtebaulichen Konzept kann ich Ihnen aber heute erfreulicherweise mitteilen, dass wir in Abwägung aller Randbedingungen eine Querungshilfe mit einer baulichen Aufstelltiefe von 2,50 Metern für Radfahrer in der Sinzheimer Straße mit reduzierten, seitlichen Bewegungsspielräumen schaffen können.“ Auch bis zum Zeitpunkt des endgültigen Umbaus der Sinzheimer Straße – geplant ist das 2021 und 2022 – und den bis dahin vorhandenen Fahrbahnrändern sei die Realisierung einer provisorischen Querungshilfe geplant.

Die Absenkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 unterliege der Anordnung der Straßenverkehrsbehörde. „Ich bin aber zuversichtlich, dass mit den geplanten Straßenumgestaltungsmaßnahmen eine Anordnung von Tempo 30 grundsätzlich denkbar ist“, meint die OB.

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Erstellt:
4. Juni 2020, 08:45 Uhr
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