Premiere für „Eine Sommernacht“

Baden-Baden (fvo) – Meister Zufall als Hauptrolle: Mit „Eine Sommernacht“, einem rasanten Roadmovie für zwei Akteure steigt das Theater Baden-Baden in den Präsenzbetrieb ein. 26 Gäste sind zugelassen.

Präsentieren einen Mutmacher zur passenden Zeit: Miriam Fehlker (Dramaturgie), Jonathan Bruckmeier, Sonja Dengler und Regisseur Stefan Eberle (von links).  Foto: Vollmer

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Präsentieren einen Mutmacher zur passenden Zeit: Miriam Fehlker (Dramaturgie), Jonathan Bruckmeier, Sonja Dengler und Regisseur Stefan Eberle (von links). Foto: Vollmer

Von BT-Redakteur Franz Vollmer

Eine ziemlich deftige Bettszene mit eingebautem 1,5-Meter-Abstand – das ist nur eine der kreativen Herausforderungen von „Eine Sommernacht“, jenem rasanten Zwei-Personen-Stück von David Greig und Gordon McIntyre, mit dem das Theater Baden-Baden wieder in den Präsenzbetrieb einsteigt. Die Vorfreude auf das Ende der Durststrecke (Samstag, 20 Uhr im Theaterhof) und die erste Inszenierung nach siebenmonatigem Lockdown ist mit Händen zu greifen.
„Es sind alle mit Feuereifer dabei und froh, dass es wieder losgeht“, versichert Dramaturgin Miriam Fehlker und auch Regisseur Stefan Eberle freut sich „wie Schnitzel, dass wir wieder richtig loslegen können“. Immerhin sei das Stück nicht nur „einfach geil“, sondern passenderweise ein echter Mutmacher. Nach langer Zeit mit dem „Kopf im Sand“ sei es an der „Zeit, dass wir alle aus der Lethargie rauskommen“, findet Eberle. Nach einem Jahr Heimkino und Homeoffice echter Balsam auf die Netflix-geschundene Kulturseele.

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Erstellt:
9. Juni 2021, 10:00 Uhr
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