Neustart am Merkur

Baden-Baden (red) – Die Schwarzwaldgeier, also die Flieger des Gleitschirmvereins Baden, nehmen nun ihren Flugbetrieb wieder auf.

Sie fliegen wieder hoch über Baden-Baden: Die Piloten des Gleitschirmvereins Baden, die Schwarzwaldgeier.  Foto: pr/Archiv

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Sie fliegen wieder hoch über Baden-Baden: Die Piloten des Gleitschirmvereins Baden, die Schwarzwaldgeier. Foto: pr/Archiv

Nach rund acht Wochen Corona-Flugpause gehen die Schwarzwaldgeier, wie sich die Piloten des Gleitschirmvereins Baden nennen, wieder an den Start. Seit Montag ist nach der Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sportstätten das Gleitschirmfliegen in Baden-Württemberg wieder erlaubt. Bis dahin war es untersagt, da Gleitschirmfluggelände als Sportstätte galten. Der Flugbetrieb auf dem Merkur mit seinen Startgeländen West nach Baden-Baden ausgerichtet und Nordost, nach Gernsbach hin gelegen, wird schrittweise mit einem eingeschränkten Maßnahmenkatalog wieder aufgenommen.

Zu den wichtigsten Regelungen für den Neustart am Merkur zählen die Begrenzung der Pilotenzahl durch die Flugerlaubnis nur für Vereinsmitglieder, das vorläufige Verbot von Tandemflügen, die Beschränkung auf maximal fünf Personen, die sich gleichzeitig am Startplatz aufhalten dürfen und die Aufforderung, nach der Landung den Landeplatz nach Packen der Ausrüstung umgehend zu verlassen, heißt es in einer Mitteilung.

Darüber hinaus gelten die aktuellen Corona-Regelungen wie der 1,5 Meter Mindestabstand und das Verbot der Bildung von Personengruppen. An den Startplätzen werden zur Kontrolle eine Startliste und bei Bedarf eine Wartereihe mit Mindestabstand vorgeschrieben beziehungsweise der Aufenthalt im weiteren Merkurbereich, ebenfalls mit Abstand. Bis auf Weiteres findet am Merkur ausschließlich das sogenannte Hike & Fly statt, also zu Fuß Hochlaufen und dann starten. Die Schwarzwaldgeier freuen sich nach eigener Aussage in einer Pressemitteilung, dass nach einer langen Wartezeit der kontaktlose Freiluftsport wieder eingeschränkt und unter Einhaltung der Corona-Regeln aufgenommen werden kann.

In Bundesländern wie Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen, Bayern und Nordrhein-Westfalen war das Gleitschirmfliegen durch eine differenziertere Bewertung der Sportart, die kein höheres Unfall- und Ansteckungsrisiko bietet als andere Outdoor-Sportarten wie beispielsweise Mountainbiken oder Bergsteigen, bereits bis zu zwei Wochen früher erlaubt.

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Erstellt:
13. Mai 2020, 11:00 Uhr
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