Motorradlärm bleibt im Visier

Baden-Baden (fvo) – Mit dem leidigen Thema Motorradlärm befasste sich ein Runder Tisch im Landgasthaus Hirsch (Geroldsau). Ziel ist unter anderem eine bessere Verankerung auf bundespolitischer Ebene.

Zu schnell heißt oft zu laut: Motorradlärm erhitzt weiterhin die Gemüter.  Foto: Franz Vollmer

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Zu schnell heißt oft zu laut: Motorradlärm erhitzt weiterhin die Gemüter. Foto: Franz Vollmer

Von Franz Vollmer

Das Brett ist dick, das war im Vorfeld klar. Die Frage ist nur, welches der geeignete Bohrer ist, um der Problematik Motorradlärm beizukommen. „Es ist eher Langstrecke als Kurzstrecke, bis hier Veränderungen sichtbar sind“, fasste Bundestagsabgeordneter Kai Whittaker gestern den Runden Tisch im Landgasthof Hirsch (Geroldsau) zusammen, bei dem sich Vertreter von Lärmschutzinitiativen aus der Region und Politiker mit dem Ärgernis von rasenden und lauten Zweiradgenossen befassten.
„Es muss das gesamte Besteck auf den Tisch, danach kann man sehen, was am wirksamsten ist“, so Whittaker, der immerhin positive Ergebnisse registrierte. Allen voran die gute Vernetzung der Initiativen auf kommunaler und Landesebene. Auf Bundesebene lässt die Präsenz zu wünschen übrig. Immerhin: Die Thematik ist etwa in Form eines Forderungskatalogs schonmal angekommen, dennoch müsse man „eine Schippe drauflegen“. Und dass künftig Klappenauspuffanlagen für Bikes verboten werden, wenn auch nur bei Neumodellen, sei positiv.

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Erstellt:
25. September 2020, 19:00 Uhr
Lesedauer:
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