Künstler von Weltrang beim Meeting

Baden-Baden (hol) – Die Kurstadt soll im August Schauplatz einer außergewöhnlichen Kunstaktion werden. Unter dem Titel „kunst findet stadt“ wird im Rahmen des Kurpark-Meetings im Kurgarten eine Begegnung mit Kunst ermöglicht, „wie es sie so noch nie gegeben hat“, sagt Nora Waggershauser, Chefin der Baden-Baden Events (BBE), die für die Aktion verantwortlich ist. Dafür soll ein Künstler mit Weltrenommee gewonnen werden.

•Besonders am Abend stets ein Publikumsmagnet ist das Angebot vor dem Kurhaus. Künftig soll auch noch Kunst gezeigt werden. Foto: Turibio/BBE

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•Besonders am Abend stets ein Publikumsmagnet ist das Angebot vor dem Kurhaus. Künftig soll auch noch Kunst gezeigt werden. Foto: Turibio/BBE

Von Harald Holzmann

Ein Künstler von Weltrang soll dieses Jahr erstmals das Kurpark-Meeting im August begleiten. Ende Februar werde man bekannt geben, welcher Künstler die Premiere gestalten wird und was genau die Besucher erwartet. Fest steht: „Es muss ein Künstler mit internationalem Format und Renommee sein“, sagt Waggershauser. Dafür soll ein künstlerischer Beirat sorgen, dem neben Waggershauser auch Oberbürgermeisterin Margret Mergen sowie als Fachleute Henning Schaper, Direktor des Museums Frieder Burda, Florian Matzner, Professor für Kunstgeschichte aus München, und Thomas Köhler, der Direktor der Berlinischen Galerie, angehören.

Das Gremium ist derzeit dabei, einen Künstler von Weltrang auszusuchen. Dieser soll im August zehn Tage lang mit einer öffentlichen Aktion das Kurpark-Meeting begleiten. Infrage kommen dabei laut Waggershauser unterschiedlichste Aktionen wie Skulpturen, Installationen, Performance-Kunst oder Street-Art. Alles sei denkbar, meint sie und hofft, dass dann im August viele Bilder aus der Kurstadt in den sozialen Medien hochgeladen werden. Das sei eine gute Werbung für Baden-Baden.

„good-good-life erlebbar machen

Die Stadt sei eine Marke, sagt die BBE-Chefin. „Bäderstadt, Sommerhauptstadt – aber die Tradition alleine reicht nicht. Wir müssen auch das Image lebendig erhalten und für etwas sorgen, über das man dann auch in 100 Jahren spricht.“ Das „good-good-life“, mit dem die Kurstadt werbe, müsse für alle erlebbar sein – für Bürger, Tagesbesucher und Touristen gleichermaßen, wie sie betont. Baden-Baden sei Hauptstadt der Lebenskultur. Um dieses Gefühl zu erzeugen, wird die neue Aktion gestartet und bei freiem Eintritt eine lebendige Begegnung mit Kunst ermöglicht.

Künftig soll jedes Jahr ein anderer Künstler von Weltrang das Kurpark-Meeting begleiten, wie sie sagt. „Das jährliche Feuerwerk haben wir ja schon im letzten Jahr ausrangiert.“ Die Beleuchtung, die 2019 der Ersatz dafür war, werde es auch weiterhin geben. Aber auch diese sei von der Kunstaktion abhängig, die im Kurgarten stattfinde. Das Musikprogramm in der Muschel bleibe natürlich auch bestehen.

Finanziert wird die neue Aktion laut Waggershauser aus Mitteln der BBE, aber auch durch Sponsoren. Wie hoch die Kosten sind, dazu wollte sie nichts sagen.

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Erstellt:
6. Februar 2020, 05:30 Uhr
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