Große Pläne mit Baden-Badener Trinkhalle

Baden-Baden (sre) – Etwas ganz Besonderes hat Baden-Baden mit seiner altehrwürdigen Trinkhalle vor. Hier könnte ein Welterbe-Besucherzentrum eingerichtet werden.

Über die Baden-Badener Pläne mit dem Welterbestatus informieren Claus Wolf, Landesministerin Nicole Razavi, OB Margret Mergen und Hans-Peter Mengele (von links). Foto: Sarah Reith

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Über die Baden-Badener Pläne mit dem Welterbestatus informieren Claus Wolf, Landesministerin Nicole Razavi, OB Margret Mergen und Hans-Peter Mengele (von links). Foto: Sarah Reith

Von BT-Redakteurin Sarah Reith

Gerade erst ist der Welterbestatus errungen, schon geht die Arbeit weiter: „Jetzt werden die Ärmel hochgekrempelt“, kündigte Oberbürgermeisterin Margret Mergen gestern an. Nächste große Aufgabe wird es laut der Rathauschefin sein, ein Besucher- und Informationszentrum einzurichten für die Menschen, die das Welterbe in Baden-Baden erleben wollen.
Auch einen Standort nannte Mergen bereits: Dafür habe man seit Jahren die Trinkhalle im Visier. „Das wäre ein optimaler Ort“, machte die OB auf die zentrale Position inmitten der Kuranlagen aufmerksam. Es handle sich um ein „tolles Gebäude“. Hinzu kommt, dass dieses architektonische Schmuckstück ungenutzt ist, seit Touristinfo und Ticketservice dort ausziehen mussten. Aus den Plänen von Steffen Ratzel, dem Chef der Bäder- und Kurverwaltung Baden-Württemberg (BKV), die Halle in eine Wassererlebniswelt umwandeln, um den Besuchern Geschichte, Zusammensetzung und Wirkung des Baden-Badener Thermalwassers nahezubringen, ist schließlich bislang nichts geworden. Basis dafür wäre gewesen, dass es gelingt, das Thermalwasser wieder zum Trinken freizugeben.

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Erstellt:
26. Juli 2021, 19:00 Uhr
Lesedauer:
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