Fürstenbergdenkmal wird bald saniert

Von Von Henning Zorn

Baden-Baden (hez) - Das Fürstenbergdenkmal am Hungerberg wird bald saniert. Der Hauptausschuss hat Ausgaben von 75.000 Euro gebilligt. Die Gesamtkosten liegen geschätzt bei 160.000 Euro.

Fürstenbergdenkmal wird bald saniert

Prächtig anzusehen, aber stark beschädigt: Das Fürstenbergdenkmal.Foto: Zeindler-Efler/BT

Das Fürstenbergdenkmal am Hungerberg mit dem Baden-Badener Schutzengel an der Leopoldstraße, das erhebliche Schäden aufweist, soll möglichst bald saniert werden. Um dies zu ermöglichen, hat der Hauptausschuss jetzt einstimmig überplanmäßige Ausgaben von 75.000 Euro gebilligt. Die Gesamtkosten für die Instandsetzung werden auf etwa 160.000 Euro geschätzt. Noch unklar ist die Höhe von Fördermitteln.

Einst ließ Karl Egon Fürst zu Fürstenberg im Jahr 1870 dieses Denkmal über einer Terrasse aus rotem Sandstein errichten. Dies tat er aus Dankbarkeit dafür, dass ein Reitunfall seines Sohnes, der vom Pferd stürzte, relativ glimpflich verlaufen war.So steht in der Mitte auch auf einem hohen Sockel ein Schutzengel aus weißem Marmor – ein Werk des Bildhauers Franz Xaver Reich, der auch das figürliche Relief im Giebel der Trinkhalle bearbeitet hat. Umgeben wird die Statue von einer offenen, halbrunden Säulenhalle mit steinernen Sitzbänken, die auf Plänen von Baurat Theodor Diebold basiert.

Das ganze Denkmalensemble befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. Unter anderem weisen Teile der kleinen Säulen an der Balustrade große Sprünge und Risse auf, eine der Sitzbänke ist bereits völlig zerbrochen. Auch der Engel schaut ständig trauriger drein, seine Finger und seine Nasenspitze werden immer kürzer.