Freibadsaison in Baden-Baden startet

Baden-Baden (nof/red) – Die Freibäder in Baden-Baden öffnen am Dienstag wieder, die Caracalla-Therme bereits am Samstag. Das Friedrichsbad bleibt noch länger geschlossen.

Ausreichend Platz, um Abstand zu halten, soll durch Online-Reservierungen geschaffen werden. Symbolfoto: Stadt

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Ausreichend Platz, um Abstand zu halten, soll durch Online-Reservierungen geschaffen werden. Symbolfoto: Stadt

Am Donnerstagmittag hatte der Lenkungskreis der Landesregierung beschlossen, unter welchen Bedingungen Bäder und Seen im Land wieder öffnen dürfen. Die Stadtwerke hatten sich schon seit geraumer Zeit auf die Öffnung der Bäder unter Corona-Hygiene-Regelungen vorbereitet.

Der Zugang zu den Bädern werde nur über eine Online-Reservierung möglich sein, kündigte Martin Weßbecher, Leiter Energiedienstleistungen und Öffentlichkeitsarbeit bei den Stadtwerken Baden-Baden an. Damit könne die Zahl der Besucher reguliert und können Warteschlangen vermieden werden. Es werde ein Drei-Schichten-Modell geben, innerhalb dessen man das Bad für mehrere Stunden besuchen kann. Tickets für jeweils eine Schicht könne man für den aktuellen Tag sowie für die drei folgenden Tage reservieren. Mit der ausgedruckten oder digitalen Reservierungsbestätigung bezahlt der Besucher an der Freibadkasse und erhält dort seine Eintrittskarte. „Das wäre sonst zu aufwendig“, so Weßbecher.

Hardbergbad auf 450 Personen begrenzt

Laut Verordnung darf es eine Person pro zehn Quadratmeter Liegefläche sein. Im Freibad Steinbach sind bis zu 200 Badegäste zugelassen. Die Zeitfenster sind von Montag bis Sonntag: Frühschwimmen von 9 Uhr bis 12 Uhr, Familienschwimmen von 13 Uhr bis 16 Uhr und After-Work-Schwimmen von 17 Uhr bis 20 Uhr.

Das Hardbergbad darf zeitgleich bis zu 450 Badegäste aufnehmen. Die Sprunganlagen werden bei zu starker Auslastung wegen der Einhaltung der Abstandspflicht geschlossen, teilte die Stadt mit. Die Zeitfenster sind von Montag bis Sonntag und an Feiertagen von 10 Uhr bis 14 Uhr und von 15 Uhr bis 20 Uhr.

150 Badegäste dürfen maximal im Bertholdbad gleichzeitig baden gehen. Die Zeitfenster sind montags bis sonntags: Frühschwimmen von 7.30 Uhr bis 11 Uhr, Familienschwimmen von 12 Uhr bis 16 Uhr und After-Work-Schwimmen von 17 Uhr bis 20 Uhr.

Bäder dürfen nur mit Masken betreten werden

Zwischen den Zeitfenstern reinigen und desinfizieren die Mitarbeitenden der Stadtwerke die Wassersportanlagen. Dazu müssen die Gäste die Bäder verlassen. Laut Stadt ist eine Reservierung maximal drei Tage vor dem gewünschten Badetermin möglich. Die Becken sind 20 Minuten vor Ende des Zeitfensters zu verlassen, damit die Besucher rechtzeitig zum Ende des Zeitfensters aus dem Bad gehen können. In jedem Öffnungszeitfenster könne nur eine begrenzte Personenanzahl in die Bäder und deren Becken. Kinder unter zehn Jahre dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen in die Bäder, teilte die Stadt weiter mit.

Beim Betreten des Bades und in den ausgewiesenen Bereichen ist ein Mund- und Nasenschutz zu tragen. Im Schwimmerbecken ist ein Einbahnsystem einzuhalten: Maximal zehn Personen pro 50-Meter-Bahn.

Das neue Strandbad in Sandweier bleibt bis auf Weiteres noch geschlossen.Die Caracalla-Therme öffnet am Samstag wieder. Das teilten die Carasana Bäderbetriebe am Freitag mit. Das Friedrichsbad, das wirtschaftlich defizitär arbeite, werde wohl erst im Herbst wieder öffnen, hieß es.

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Erstellt:
5. Juni 2020, 10:30 Uhr
Aktualisiert:
5. Juni 2020, 14:43 Uhr
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