Ein Stück Schwarzwälder Sinnlichkeit

Baden-Baden – Um 14.11 Uhr hieß es „Wasser marsch“, eine Minute später schoss der erste Schwall durch den Holzkähner. Und nur eine weitere Zeigerumdrehung später starteten die 37 prall gefüllten Schaufeln des neuen Geroldsauer Mühlrades erstmals ihr fröhliches Brummsumm und verzeichneten somit, vom munteren Gebimmel des Hausglöckchens begleitet, die ersten „Energiegewinne“. Eine durchaus neue Zeitrechnung im Grobbachtal.

Rastlos und doch beruhigend: Pfarrer Michael Teipel (links) und Kenneth Fleming weihen das neue Mühlrad ein. Im Hintergrund Martin Weingärtner. Foto: Vollmer

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Rastlos und doch beruhigend: Pfarrer Michael Teipel (links) und Kenneth Fleming weihen das neue Mühlrad ein. Im Hintergrund Martin Weingärtner. Foto: Vollmer

Von Franz Vollmer

„Das ist Wasserkraft zum Anfassen“, strahlte Martin Weingärtner und sein Enthusiasmus sprudelte am Freitag mit dem plätschernden Wasser förmlich um die Wette. Was ihn besonders erfreut: Dass die mutmaßlich neue Familienattraktion nicht nur viel Schwarzwälder Sinnlichkeit ausstrahlt, sondern auch jenen ökologischen Fußabdruck hinterlässt, der dem eigenen Anspruch an Nachhaltigkeit und Regionalität genügt.

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Erstellt:
27. April 2020, 15:30 Uhr
Lesedauer:
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