Baden-Baden wird nicht Teil der „Seebrücke“

Baden-Baden (sre) – Der Baden-Badener Gemeinderat hat beschlossen: Die Kurstadt wird kein „sicherer Hafen“ für Geflüchtete. In derselben Sitzung verabschiedete man aber auch eine Resolution des Deutschen Städtetags für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit.

Mahnwache in Mainz (Foto) – Diskussion in Baden-Baden: Die Stadt schließt sich dem Bündnis Seebrücke nicht an. Foto: Reinhardt/dpa

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Mahnwache in Mainz (Foto) – Diskussion in Baden-Baden: Die Stadt schließt sich dem Bündnis Seebrücke nicht an. Foto: Reinhardt/dpa

Von Sarah Reith

In der Kurstadt will man sich für Integration einsetzen und versteht sich als weltoffen, demokratisch und tolerant. Darüber war man sich in der Sitzung des Gemeinderates am Montagabend über die Fraktionsgrenzen hinweg weitgehend einig. Ob dafür allerdings Resolutionen erforderlich sind und ob ein Beitritt zu dem Bündnis „Seebrücke – schafft sichere Häfen“ Sinn macht, darüber wurde lange und heftig diskutiert.
Eine Mehrheit im Gremium fand der Vorschlag der Verwaltung, sich der Resolution des Deutschen Städtetags für Demokratie, Toleranz und Menschenwürde anzuschließen. „Baden-Baden bekennt sich uneingeschränkt zu den demokratischen Grundwerten und tritt für eine offene Stadtgesellschaft, die von Menschlichkeit, Toleranz, Demokratie, kultureller Vielfalt und Solidarität geprägt ist, ein“, so der Beschluss.

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