Baden-Baden setzt sich neue Klimaschutzziele

Baden-Baden (nof) – Windkraft ja oder nein? Diese Frage wird sich der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung stellen und beantworten müssen, wenn er sich auf einen Klimaaktionsplan festlegen soll.

„Heizöl auf Null“ heißt ein geplantes Förderprogramm der Stadtverwaltung. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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„Heizöl auf Null“ heißt ein geplantes Förderprogramm der Stadtverwaltung. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Von Nico Fricke

Von der Antwort abhängig ist die Ausrichtung: Mit einem Ausschluss von Windkraft kann das bisherige Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 auf 30 Prozent zu erhöhen, nicht mehr erreicht werden. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Steinbeis-Transferzentrums zum KAP 2030, das am Donnerstag von der Stadtverwaltung vorgestellt worden ist. Oberbürgermeisterin Margret Mergen und Martin Lautenschlager (städtischer Klimaschutzbeauftrager) stellten die beiden Varianten für einen Beschlussvorschlag vor, mit dem die Klimaschutzziele (vor allem CO2-Reduktion und Ausbau der erneuerbaren Energien) für die kommenden zehn Jahre abgesteckt werden sollen. Sie fußen auf dem wissenschaftlichen Gutachten, den Ergebnissen eines „gut besuchten Bürgerdialogs“ Anfang des Jahres und einem Workshop des Gemeinderats, erklärte Mergen.

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Erstellt:
30. Oktober 2020, 06:00 Uhr
Lesedauer:
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