Baden-Baden: „Lothar“ noch spürbar

Baden-Baden (hez) – Als Folge von Orkan „Lothar“ sind rund 44 Prozent der Fläche des Stadtwaldes sehr junge Bestände und damit vorerst weitgehend ohne forstwirtschaftliche Nutzungsmöglichkeit.

So sah es nach Orkan „Lothar“ im Stadtwald aus. Die Vernichtung von Holzvorrat wirkt sich auch heute noch aus. Foto: Stadtverwaltung

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So sah es nach Orkan „Lothar“ im Stadtwald aus. Die Vernichtung von Holzvorrat wirkt sich auch heute noch aus. Foto: Stadtverwaltung

Von BT-Redakteur Henning Zorn

Ein Hauptziel der Bewirtschaftung des Baden-Badener Stadtwaldes ist die Sicherung des Waldvermögens. Das betrifft den Erhalt der Fläche ebenso wie die angestrebte Klimastabilität. Dies geht aus der aktuellen Zehn-Jahres-Planung hervor, über die in der jüngsten Sitzung des Forst- und Umweltausschusses berichtet wurde.
Grundsätzliches über die Lage des Waldes stand bei dieser Sitzung im Blickpunkt, da der Ausschuss zuletzt nur sehr selten zusammengekommen ist. So informierte das Forstamt darüber, dass im Stadtwald jährlich ein Zuwachs von 9,2 Festmetern pro Hektar zu verzeichnen sei. Dem gegenüber stehe ein Hiebsatz von 5,4 Festmetern pro Hektar. Dies zeige, so Amtsleiter Thomas Hauck, dass hier nachhaltig gewirtschaftet werde, denn der Zuwachs sei größer als der Einschlag.

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Erstellt:
14. Mai 2021, 18:00 Uhr
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