Auf die Skepsis folgt das Highlight

Sinzheim (nie) – Klar, die Umarmung am Ende fehlt, auch Küsschen links und rechts sind nicht drin und auch ein Händedruck ist unmöglich. Aber immerhin sind die Gesprächspartner fast greifbar – zumindest sind sie sichtbar und nicht nur hörbar: Seit rund drei Wochen können die Hausgäste im Sinzheimer Seniorenzentrum via Skype mit ihren Angehörigen sprechen und über Video kommunizieren.

Ungewöhnliche Kommunikation in Zeiten der Corona-Krise: Rita Zoller beim Skype-Telefonat mit ihrem Sohn Rüdiger Zoller. Foto: Julian Stader

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Ungewöhnliche Kommunikation in Zeiten der Corona-Krise: Rita Zoller beim Skype-Telefonat mit ihrem Sohn Rüdiger Zoller. Foto: Julian Stader

Von Nina Ernst

Die Hausgäste, so nennt man in der Einrichtung die Bewohner in der Pflege und im Betreuten Wohnen, seien schon traurig, dass sie keine Besucher von außerhalb empfangen dürfen, gibt Pflegedienstleiter Bernhard Suffner Einblick in die Gefühlswelt der Sinzheimer. So war schon relativ zu Beginn der Corona-Krise mitsamt den Besuchsverboten die Idee entstanden, die Kommunikation über den Messengerdienst Skype einzuführen. Im Gegensatz zum normalen Telefon sind so über Smartphone, Laptop oder Tablet Videoanrufe möglich.

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Erstellt:
18. April 2020, 11:30 Uhr
Lesedauer:
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