iPads für Baden-Badener Realschüler

Baden-Baden (red) – Vom Digitalpakt Schule profitiert auch die Stadt Baden-Baden. Sie erhält als Schulträger für 19 Schulen eine Fördersumme von rund 580.000 Euro.

 iPads für Baden-Badener Realschüler

Dunja Grimmig übergibt die Geräte an Realschulrektor Frank Weiler. Foto: Matthias Götz/Stadt Baden-Baden

In Absprache mit den Schulen wurden Endgeräte ausgewählt, die sich problemlos in die vorhandene Infrastruktur der Schulen integrieren lassen, heißt es in einer Mitteilung der Stadtpressestelle. Damit ist nicht nur die derzeitige Nutzung als Leihgeräte, sondern auch die vom Gesetzgeber vorgeschriebene spätere Integration in die Schule sichergestellt. In einer europaweiten Ausschreibung wurden insgesamt 1.032 Tablets mit Zubehör ausgeschrieben. Durch die derzeit hohe Nachfrage wurden Lieferverzögerungen erwartet. Umso erfreuter waren die Mitarbeiter des Fachgebiets Informationstechnik & Digitalisierung, dass bereits am ersten Schultag nach den Herbstferien die ersten Endgeräte an Baden-Badener Schulen ausgeliefert werden konnten. „Eine erste Tranche unserer bestellten Geräte ist vergangene Woche bei unserem Dienstleister eingetroffen und in kurzer Zeit für die Auslieferung vorbereitet worden“, freut sich Dunja Grimmig, die für die Betreuung der Schulen beim Fachgebiet zuständig ist.

Start nach Ende der Herbstferien geglückt

Alle Geräte werden zunächst so vorbereitet, dass sie eindeutig einer Schule zugeordnet sind. Dies erleichtert die Administration und beugt Missbrauch vor. Für Unbefugte sind die Geräte dadurch nicht nutzbar. Die ersten iPads nahm die Realschule in Empfang, weitere Geräte aus der ersten Tranche folgen in Absprache mit den Schulen in den nächsten Tagen, so die Stadtpressestelle. „Wir freuen uns, dass wir trotz der hohen logistischen Herausforderung bei über 1.000 Geräten zumindest einige Schulen zum Start nach den Herbstferien mit ersten Geräten versorgen können. Gerne hätten wir alle Schulen gleichermaßen bedient, leider sind uns hier aber durch die massive Nachfrage die Hände gebunden. Für die noch ausstehenden Lieferungen sind wir natürlich weiterhin im regelmäßigen Austausch mit unseren Lieferanten“, fasst Matthias Götz, Fachgebietsleiter der IT, die derzeit angespannte Versorgungslage zusammen.